Born to run – eine Schlittenfahrt mit Huskys in Tirol

*Werbung* Es gibt sie doch, diese Bucket List Erlebnisse. Dinge, die man einfach auf die Liste setzt, weil sie sich so gut anhören. Weil sie so unerreichbar sind. Weil man dann weiss, dass die Bucket List eh nie abgearbeitet werden kann, weil es einfach noch Dinge drauf hat, die man wahrscheinlich gar nie erleben wird. So ist es mir jedenfalls mit der Schlittenfahrt mit Huskys ergangen.

Da müsste ich bis in den tiefen schwedischen Norden reisen, in die Kälte, mitten im Winter und ausserdem kostet es so viel, dass ich mir das sowieso nie leisten kann – dachte ich jedenfalls. Dass das Ganze kein Vermögen kostet und im Nachbarland Österreich in Tirol problemlos möglich ist, habe ich gerade eben erst entdeckt. Umso grösser meine Freude als ich merkte, dass dieser Traum nun ganz plötzlich in Erfüllung gehen sollte!

Zusammen mit meinen Blogger Kollegen darf ich die Husky Ranch in Angererberg in Tirol besuchen. Hier lebt das Husky Rudel von Martin Eigentler in einem Freigehege von über 8000 Quadratmeter. Als wir ankommen, stürmt das Rudel bereits neugierig auf uns zu. Schon hier machen sich das erste Mal die unterschiedlichen Charaktere der Tiere bemerkbar. Während die einen ungestüm vorwärts preschen, uns beschnuppern und wild um uns rum rennen, schauen andere lieber aus der Distanz zu und beäugen uns erstmal aus sicherem Abstand.

Aber Hallo! Gruppenkunuddeln mit Huskys!

Aber Hallo! Gruppenkunuddeln mit Huskys!

Während des ganzen Besuchs ist das unterschiedliche Verhalten der Tiere zu beobachten. Martin erklärt auch gleich, dass das Rudel sehr harmonisch ist und gut funktioniert. Jeder Hund hat seinen Platz und seine Aufgabe. Dadurch, dass die Huskys hier so frei wie möglich leben und ihre eigenen Strukturen erarbeitet haben, sieht sich Martin auch nicht als „Besitzer“ oder gar als „Chef“, sondern eher als Begleiter und Trainer.

Es dauert aber nur ein paar Minuten bis sich die Hunde an uns gewöhnt haben und auch wir die erste Zurückhaltung abgelegt haben. Jetzt fängt das grosse Gruppenknuddeln an! Ich kann jetzt hier behaupten wie sehr die Huskys es genossen haben, aber mir und meinen Kollegen hat es genau so viel Spass gemacht. Umgeben von den schönen Tieren, in der Winterlandschaft von Tirol, mutet das Ganze fast ein bisschen wie im Märchen an. Die Huskys wissen gar nicht so recht, wo sie sich die nächste Streicheleinheit abholen sollen. Sie laufen von einem zum anderen, schnuppern, kuscheln und wenn man nicht gleich sofort mitmacht, stupsen sie einem mit der Schnauze an und signalisieren klar, was sie wollen. So tolle Tiere!

Wer ist denn da so neugierig?

Wer ist denn da so neugierig?

Auf der Husky Ranch in Tirol.

Auf der Husky Ranch in Tirol.

Man kann sie doch einfach nur gern haben, oder?

Man kann sie doch einfach nur gern haben, oder?

 

Die Huskys sehen nicht nur alle ganz anders aus...

Die Huskys sehen nicht nur alle ganz anders aus…

...sondern unterscheiden sich auch stark durch ihren Charakter.

…sondern unterscheiden sich auch stark durch ihren Charakter.

Schau mir in die Augen, Kleines!

Schau mir in die Augen, Kleines!

Aber wie kommt man eigentlich dazu, so ein grosses Rudel Huskys zu halten? 1997 hat alles begonnen, mit „Jenny“, dem ersten Mischlingshund, den Martin aus dem Tierheim geholt hat. Drei Jahre später kam dann der erste Husky dazu, mit dem Martin erstmals ein Rennen bestritten hat. Von da an gab es der Huskyliebe kein Entrinnen mehr und Jahr für Jahr kamen weitere Hunde dazu, weitere Medaillen von gewonnen Schlittenrennen und bald auch die ersten Welpen. Als wir durch das grosse Gehege der Hunde laufen ist klar erkennbar: hier fühlen sich die Tiere wohl. Es gibt eine Blockhütte, kleine Unterschlüpfe, Platz zum Spielen und zum Rumtollen. Das hier wurde mit ganz viel Liebe gebaut.

Als wir plötzlich vor den Carts stehen, werden die Tiere langsam aufgeregt. Sie wissen, worum es geht: Bald wird gerannt! Wenn viel Schnee liegt, ziehen die Huskys einen Schlitten. Zum Training im Sommer und wenn es im Winter nicht ganz soviel Schnee hat, laufen sie mit einem Cart, einem Rollschlitten mit dicken Reifen. So kann zu jeder Jahreszeit trainiert werden.

Gespanntes Warten der Huskys...

Gespanntes Warten der Huskys…

Das Einspannen beginnt.

Das Einspannen beginnt.

Als Martin fragt wer denn mitfahren will, lasse ich mich nicht zweimal bitten. Mit Begeisterung melde ich mich freiwillig. Wir sind zu dritt auf dem Schlitten. Erst sitze ich vorne, Martin steuert den Schlitten und Susi von Black Dots White Spots fährt auf dem zweiten Wagen mit und steuert von dort.

Sobald die Hunde angespannt sind jaulen sie ganz aufgeregt, die Spannung ist zum greifen und wir alle können es kaum erwarten, bis es endlich losgeht. Mit einem kräftigen Ruck gehts dann urplötzlich ab und wir gleiten durch den Schnee. Was für ein herrliches Gefühl! Und wie schnell die Tiere rennen! Sie sind total in ihrem Element und es macht ihnen sichtlich Spass. Auch für uns ist es ein wunderbares Erlebnis, wofür ich noch lange dankbar sein werde!

 

Wieder zurück in ihrem Zuhause, geniessen die Huskys ihren wohlverdiente Pause. Sie kriegen zu Fressen, tollen herum und schon bald ruhen sich auch die ersten Tiere gemütlich aus.

Wir verabschieden uns langsam und machen uns auf den Weg. Noch einmal blicke ich zurück, ich will einen letzten Blick auf die schönen Tiere werfen. Alle haben sich schon verzogen, bis auf zwei, die wohl zu den Posern aus dem Rudel gehören. Auf der Blockhütte stehend, neben dem Marterpfahl, laut in die Wälder jaulend, werden wir mit einem klischeehaften, wunderbaren Bild verabschiedet.

Und noch einmal setzen sich die Huskys so richtig in Szene.

Und noch einmal setzen sich die Huskys so richtig in Szene.

Martin und seine Huskyranch ist auch im Internet zu finden: husky.co.at. Mit den Huskys kann Kindergeburtstag gefeiert werden, es kann auf dem Gelände übernachtet werden und Martin macht mit seinen Hunden auch Gletscherüberquerungen.

Ich wurde von Tirol Werbung, Kitzbüheler Alpen und Österreich Werbung zu diesem Blogtrip eingeladen, welcher von iambassador gemanagt wurde. Selbstverständlich wird meine Meinung davon nicht beeinflusst.

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