Finanzen

Die besten Kreditkarten für die Reise im Praxistest

Die besten Kreditkarten für die Reise im Praxistest

Welche Karten kosten keine Grundgebühr? Wie kann ich kostenlos im Ausland Geld abheben und bezahlen? Was ist bei der Buchung eines Mietwagens zu beachten? Die passende Kreditkarte für die Reise ist gar nicht so einfach zu finden. Wir bieten Hilfe in Form unserer Erfahrungen.

*Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links*

Update des Artikels: 2. Januar 2023

Kreditkarten für die Reise – ein Thema, dass nicht alle gerne recherchieren. Das liegt vor allem auch an der Unübersichtlichkeit und an der Menge an Angeboten. Jede Hausbank bietet Kreditkarten an und alle versprechen dir das Beste. Über die Jahre haben wir einige getestet und unsere aktuellsten Lieblinge findest du in diesem Bericht.

Wir sind schon mit vielen verschiedenen Kreditkarten gereist und in den letzten Jahren hat sich diesbezüglich eine Menge verändert. Der Bereich Gratis-Kreditkarten zum Beispiel schwindet immer weiter. So haben in den vergangen Monaten viele Anbieter die Bedingungen geändert, so beispielsweise auch die bekannte Kreditkarte der DKB. Diese haben wir auch lange empfohlen, als der Bargeldbezug im Ausland kostenfrei war. Mittlerweile sind wir aber auf andere Kreditkarten umgestiegen.

Passt das angebotene Paket für uns, sind wir auch bereit, pro Monat eine entsprechende Gebühr zu bezahlen, da die sich stetig ändernden Bedingungen es irgendwann unübersichtlich machen. Eine gute Dienstleistung bzw. ein gutes Angebot darf auch entsprechend entlohnt werden.

Die vorgestellten Karten kannst du problemlos mit Schweizer Wohnsitz beantragen.

Unsere Kreditkarten

Neon

Neon ist ein Schweizer Fintech Start-Up, dass sich das Ziel gesetzt hat, das praktischste Alltagskonto der Schweiz zu werden. Unbürokratisch, günstig, einfacher Eröffnungsprozess und eine übersichtliche App.

Leistungen:

  • Keine Grundgebühr (in der Basisversion).
  • Gratis im Ausland bezahlen (kein Wechselkursaufschlag).
  •  Zweimal pro Monat gratis Bargeld in der Schweiz beziehen.
  • Faire 1.5 % Gebühren fürs Geld abheben im Ausland.
  • Einfache und übersichtliche App.

Neben der Basis-Version ist neon innovativ und bestrebt, neue und attraktive Kontomodelle auf den Markt zu bringen.

Zusätzlich gibt es die neon green Version im Angebot. Diese kostet CHF 5.- pro Monat und bietet dir ein CO2-neutrales Konto durch den Partner myclimate. Ausserdem wird pro CHF 100.- Umsatz ein Baum gepflanzt. Als Bonus erhältst du eine Garantieverlängerung von zusätzlichen drei Jahren auf deine mit der neon-Card gekauften Elektronikgeräte. Dies soll auch den Nachhaltigkeitsaspekt des Kontos weiter verdeutlichen.

Ende April 2022 wurde neon metal gelauncht. Mit neon metal erhältst du exklusive Versicherungspakete und kannst weltweit gratis Bargeld abheben und bezahlen.
Das ganze kostet dich CHF 15.- im Monat. Je nachdem wieviel Geld du mit deiner Metallkarte ausgibst, erhältst du mehr Versicherungspakete. Einmal freigeschaltete Versicherungspakete bleiben dir erhalten.

Diese Pakete gibt es bei neon metal:

Metallpaket

  • Ab CHF 0.- Kartenumsatz.
  • Schutz vor Handyschäden (du kannst einen Schaden pro Jahr melden, Selbstbehalt CHF 85.-).
  • Garantieverlängerung auf Elektrogeräte: Zusätzlich 3 Jahre Garantieverlängerung auf Geräte, die du mit der Metallkarte bezahlst. Insgesamt hast du so 5 Jahre Garantie, wenn das Gerät mindestens CHF 50.- wert ist und pro Jahr die Schadenssumme von CHF 6000.- nicht übersteigt.
  • Bestpreisgarantie: Findest du innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf das Produkt günstiger, wird dir die Differenz erstattet (online und offline-Einkäufe), wenn das Produkt mindestens CHF 50.- kostet und die Preisdifferenz mindestens CHF 30.- beträgt.
  • Ticketschutz: Am Abend vor dem Konzert wirst du krank, dein Auto ist kaputt oder der öffentliche Verkehr fällt aus. Mit dem Ticketschutz werden dir die Kosten für dein Ticket rückerstattet.

Shoppingpaket

  • Ab CHF 500.- Kartenumsatz.
  • Inkl. sämtlichen Versicherungen aus dem Metallpaket.
  • Warenrückgabeversicherung: Die zurückzugebende Ware muss einwandfrei und mindestens CHF 60.- Wert sein. Die Schadenssumme ist auf CHF 1’000.- pro Jahr begrenzt.
  • Einkaufsversicherung: Schützt gekaufte Waren vor Schäden, Diebstahl oder Überfall bis zu 90 Tage nach dem Kauf, wenn die Ware mindestens CHF 50.- wert und mindestens 60 % mit der Metallkarte bezahlt wird. Die maximale Versicherungssumme beträgt CHF 2’000.- pro Jahr.
  • Online-Kaufschutz: Waren nicht, defekt oder falsch geliefert? Die Ware muss zu mind. 60 % mit deiner Metallkarte bezahlt werden und die Versicherungssumme ist auf CHF 10’000.- pro Jahr begrenzt.

Cyberpaket

  • Ab CHF 5’000.- Kartenumsatz.
  • Inkl. sämtliche Versicherungen aus dem Metall- und Shoppingpaket.
  • Online-Rechtschutz: Versichert sind geistige Eigentumsrechte oder Persönlichkeitsrechte, sowie Computer- und Internetkriminalität. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn jemand ungefragt deine Bilder aus deinen Social Media Kanälen verwendet. Die Versicherungssumme beträgt CHF 20’000.- pro Jahr.
  • Online-Kontoschutz: Versichert finanzielle Verluste bis zu CHF 20’000.- pro Jahr, die durch Missbrauch deiner Konten und Karten sowie der mobilen Zahlungssysteme entstehen.

Reisepaket

  • Ab CHF 15’000.- Kartenumsatz.
  • Inkl. sämtlichen Versicherungen aus dem Metall-, Shopping- und Cyberpaket.
  • Suche, Bergung und Transport: Versichert weltweit für CHF 100’000.- pro Jahr für Transportkosten sowie CHF 100’000.- pro Jahr für Such- und Bergungskosten, wenn 80 % der Reise mit der neon Metallkarte bezahlt wird. Die Versicherung gilt ergänzend zu deinen Sozial- und Zusatzversicherungen in der Schweiz und kommt erst dann zum Einsatz, wenn du hier keinen Versicherungsschutz geniesst.
  • Arzt- und Spitalkosten weltweit: weltweit (ohne Schweiz) für 90 Tage versichert, falls du krank wirst oder einen Unfall hast und unter 80 Jahre alt bist und wenn 80 % der Reisekosten mit der Metallkarte bezahlt werden. Die maximale Versicherungssumme beläuft sich auf CHF 200’000.- pro Jahr. Die Versicherung gilt ergänzend zu deinen Sozial- und Zusatzversicherungen in der Schweiz und kommt erst dann zum Einsatz, wenn du hier keinen Versicherungsschutz geniesst.
  • Reiserücktrittsversicherung: Versichert, wenn du eine gebuchte Flug- oder Bahnreise wegen Unfall, Krankheit, Streik, ziviler Unruhen, Diebstahl von Reisedokumenten o. ä. nicht antreten kannst. Gedeckt werden die eigentliche Kosten der Annullierung sowie die zusätzlichen Kosten bei verspätetem Reisebeginn. Das gilt weltweit bis zu CHF 15’000.-, wenn 80 % der Reise mit deiner Metallkarte bezahlt werden.
  • Flugverspätungsversicherung: Versichert Kosten für die Weiterreise bei einer Verspätung von mindestens 3 Stunden, die durch die Fluggesellschaft verursacht wurde (und du Ansprüche gegenüber der Fluggesellschaft geltend gemacht hast). Das gilt beispielsweise für Hotelkosten, Telefonkosten oder Kosten für Neubuchungen. Das gilt weltweit (ausser in der Schweiz) bis zu CHF 1’000.-, wenn 80 % der Reise mit der Metallkarte bezahlt werden.
  • Reisegepäckversicherung: Versichert weltweit (ausser in der Schweiz) gegen Diebstahl, Raub, Beschädigung  und Verlust des Gepäckes. Wenn dein Gepäck mit grosser Verspätung am Zielort ankommt, sind die Kosten für deine notwendigen Einkäufe versichert. Die Versicherungssumme beläuft sich auf max. CHF 2’000.- pro Jahr, wenn 80 % mit der Metallkarte bezahlt werden.

Eine weitere Neuigkeit bei neon ist die Einführung so genannter “Spaces” – so werden die Spartöpfe genannt. Du kannst nun dein Geld entsprechend kategorisieren und ganz einfach verschieben.

Neon arbeitet auch weiterhin an Gemeinschaftskonten. Sollten diese eingeführt werden, wäre es das perfekte Familienalltags- und Reisekonto.

Revolut

Revolut ist wohl eines der bekanntesten Fintech-Unternehmen und bietet eine Vielzahl an Funktionen.
Grundsätzlich kannst du bei Revolut zwischen den Kontomodellen Standard, Plus, Premium und Metal wählen. Wir nutzen das kostenlose Standard-Modell. Dieses bietet für Reisende folgende Funktionen:

  • Kostenloses Bargeld abheben mit einem Limit von £ 200 pro Monat (max. 5 Abhebungen).
    Anschliessend werden 2 %  fällig. Hebst du dann noch am Wochenende ab,
    kommen nochmals 1 % hinzu, da die Wechselkurse übers Wochenende eingefroren werden.
  • Gratis Währungswechsel in 30 Fiat-Währungen (max. £ 1000 pro Monat) von Montag – Freitag. Solltest du mehr wechseln, fallen 0.5 % Gebühren an.

Der zweite Punkt ist besonders wichtig, um im Ausland entsprechend gratis bezahlen und Geld abheben zu können. Revolut nutzt hierfür den interbanken Wechselkurs ohne Aufschläge. Solltest du am Wochenende Geld tauschen, verlangt Revolut hier einen Aufschlag von 1 %.

Du eröffnest hierfür einfach in der App ein entsprechendes Konto in der Landeswährung und wechselt von deiner Heimatwährung in die Währung deines Reiselandes (bspw. von EUR in USD). Sollte dein Reiseland nicht unterstützt werden (bspw. fehlt der Costa Rica Colón), tauscht Revolut beim Bezahlen automatisch die Währung. Hier musst du jedoch aufpassen, denn solltest du am Wochenende deinen Einkauf oder Restaurantbesuch bezahlen, fallen hier 1 %-Gebühren an. Diese Gebühr fällt ebenfalls an, wenn du am Wochenende von EUR oder CHF in deine entsprechende Reisewährung wechselst.

Revolut ist eine Prepaid-Kreditkarte, d.h. du musst vorab Geld auf die Karte überweisen, um diese nutzen zu können.

Wir nutzen Revolut nur für die Basisfunktionen bezahlen und Geld abheben, also als klassische Reisekreditkarte. Revolut hat uns bisher durch die hohe Akzeptanz überzeugt, wir hatten nirgends Probleme mit dem Bezahlen oder Geld abheben. Die Vielzahl an Möglichkeiten und etwas komplexere Gebührenstruktur sorgt zu Beginn etwas für Verwirrung und ist nicht so einfach und transparent wie bei neon.

Weitere Leistungen von Revolut

Revolut bietet neben diesen klassischen Dienstleistungen eine Vielzahl von weiteren Dienstleistungen, z.B. das Anlegen von Spartöpfen, so genannten Vaults, die Investition in Kryptowährungen und Rohstoffe, das Aufteilen von Rechnungen unter Freunden etc.

Interessant ist auch das Anlegen mehrerer virtueller Kreditkarten. So kannst du mit diesen in Online-Shops bezahlen oder diese mit Google-Pay verknüpfen um in Geschäften zu bezahlen. So gehst du nicht das Risiko ein, dass die Daten deiner physischen Karte gestohlen werden und du kannst die virtuelle Karte jederzeit löschen und neue erstellen um entsprechende Zahlvorgänge durchzuführen.

Cumulus Kreditkarte

Die Cumulus Kreditkarte der Migros Bank bietet mittlerweile auch eine Reihe an Vorteilen. Es handelt sich um eine “echte” Kreditkarte mit entsprechendem Verfügungsrahmen und nicht um eine Prepaid- oder Debitkarte wie Neon oder Revolut. Für das Anmieten von Autos im Ausland wird meist für die Hinterlegung der Kaution eine Kreditkarte mit Verfügungsrahmen benötigt, was mit dieser Karte problemlos möglich ist.

Eine Jahresgebühr fällt keine an und es können bis zu drei Zusatzkarten beantragt werden. Perfekt also für dich und dein:e Partner:in, um gemeinsam auf ein Konto zugreifen zu können.

Für Auslandsreisen oder Online-Bestellungen im Ausland ist die Karte ebenfalls geeignet – es fallen keine Fremdwährungsgebühren bei der Bezahlung mit der Karte an.

Beim Bargeldbezug in der Schweiz sieht dies ein wenig anders aus. Bei der Migros kannst du bis zu CHF 1’000.- pro Tag beziehen, am Geldautomat werden 2.5 %, jedoch mind. CHF 5.- fällig. Im Ausland kannst du zweimal pro Jahr bis zu CHF 500.- kostenlos abheben, anschliessend werden hier 2.5 %, jedoch mind. CHF 10.- fällig.

Mit der Karte erhältst du auch diverse Versicherungen wie beispielsweise eine Reiseunterbruchversicherung, Online-Rechtschutz etc. Wir nutzen die Versicherungsangebote von solchen Karten meist nicht und können daher zur Qualität nichts sagen, wollen es aber vollständigkeitshalber erwähnen.

Natürlich kannst du mit der Cumulus Kreditkarte auch Cumulus-Punkte sammeln. Im ersten Jahr erhältst du bei Einkäufen in der Migros zwei Punkte statt einem. Für Einkäufe ausserhalb der Migros gilt CHF 3.- = 1 Cumulus Punkt.

Cashback-Cards Kreditkarten

Zwei der drei oben genannten Kreditkarten sind Prepaid-Karten mit sehr interessanten Konditionen, insbesondere fürs Reisen.

Jedoch steht man mit Prepaid- oder Debitkarten immer vor dem Problem, wenn man einen Mietwagen buchen will, für den man eine entsprechende Kaution mittels einer “echten” Kreditkarte hinterlegen muss. Oder man muss ins Krankenhaus und muss die (eventuell hohe Rechnung) direkt vor Ort begleichen, bevor sie von deiner Auslandskrankenversicherung zurückerstattet wird.

Zu unserer Krankenversicherung gehts übrigens hier lang… ->

Hierzu haben wir das Karten Duo von cashback-cards. Du erhältst zwei Kreditkarten (Amercian Express & Visa oder Mastercard) ohne Jahresgebühr, zusätzlich gibts bei Bezahlung mit American Express 1 % Cashback auf den Einkaufsbetrag und bei Mastercard oder Visa 0.2 %.

Dies ist jedoch nur interessant, wenn man in CHF bezahlt. Die Gebühren fürs Geld abheben sind mit 3.75 % (min. CHF 5.-,  im Ausland CHF 10.-) sehr hoch. Ebenfalls fallen für das Bezahlen in Fremdwährungen 2.5 % Gebühren an. Daher nutzen wir diese nur in der Schweiz oder bei Mietwagenbuchungen, da wir hier einen entsprechenden Verfügungsrahmen haben.
Die Rechnung erhältst du monatlich in der App und musst diese manuell bezahlen, damit keine zusätzlichen Kreditzinsen anfallen.

Die besten Kreditkarten für die Reise im Praxistest

Mehrere Kreditkarten zu haben ist immer eine gute Idee.

PostFinance Kreditkarte

Wir haben auch noch ganz klassisch Konten bei der PostFinance in der Schweiz. Auch hier haben wir noch eine Standard Visa-Kreditkarte.
Die Standardkarte hat eine Jahresgebühr von CHF 50.-. Bezahlungen in Fremdwährungen schlagen mit 1.2 % Zusatzkosten zu Buche und das Abheben von Bargeld kostet 3.5 %, min. CHF 10.-.

Die Gründe, wieso wir noch diese Kreditkarte haben, ist analog zu den Cashback-Cards. Und die Hausbank kennt unsere finanzielle Situation und kann schnell eine entsprechenden Verfügungsrahmen gewähren oder bei Bedarf auch einmal telefonisch erhöhen. Bei reinen Fintech- oder Onlinebanken ist dies sicherlich nicht so einfach.

Wieso du mehrere Kreditkarten haben solltest

Das Handling mehrerer Kreditkarten verursacht mehr administrativen Aufwand, z. B. bei Prepaid-Karten die Prüfung wie liquide man noch ist und bei Bedarf diese wieder mit Geld zu füttern oder das führen eines Haushaltsbuchs auf Reisen, wenn tagsüber mit verschiedenen Karten gezahlt wird.

Dennoch gibt es gute Gründe, weshalb du mehrere Karten dabei haben solltest:

  • Diebstahl: Wird dir eine Karte geklaut, hast du noch Ersatz.
  • Deine Bank stellt aus diversen Gründen neue Karten aus und die, die du auf Reisen dabei hast, wird somit ungültig. Hier hast du zwei Möglichkeiten, falls du eine Postweiterleitung aktiviert hast:
    • Deine Bekannten/Familie, an die du die Post weiterleiten lässt, schicken dir die Karte ins Ausland nach. Jedoch musst du dann entsprechend lange am selben Ort sein, bis die Karte ankommt.
    • Deine Freunde/Bekannte, bei denen die Karte ankommt leiten die die Kartendetails weiter, und du kannst diese somit bei Google/Apple-Pay hinterlegen und zumindest damit bezahlen.
  • Der Geldautomat im Ausland akzeptiert eine oder mehrere Karten nicht und du stehst da, und probierst eine Karte nach der anderen aus. Diese Problematik hat gefühlt die letzten Jahre nachgelassen, aber passiert dennoch ab und zu.

Fazit

Wenn du im Ausland fast ausschliesslich mit Karte bezahlst ist neon eine sehr gute Wahl für dich, da bezahlen in Fremdwährungen unlimitiert ist und du dir keine Gedanken um irgendwelche Summen machen musst.

Willst du ergänzend noch grün unterwegs sein oder Versicherungen und kostenloses Bargeldabheben dabei haben, solltest du dir neon green bzw. neon metal  anschauen. Wenn dann noch Gemeinschaftskonten kommen, wäre es für uns die perfekte Alltagsbank.

Die Cumulus Kreditkarte ist aktuell unsere Nummer 2. Eine echte Kreditkarte, ohne Jahresgebühr und ohne Fremdwährungsgebühren macht die Karte zu einem unserem Favoriten. Bist du noch ein Migros-Kind, kannst du im ersten Jahr noch die doppelten Cumulus-Punkte sammeln.

Revolut ist aktuell unsere Nummer 3, da hier das Gebührenmodell ein wenig komplexer ist, man Zuschläge am Wochenende bezahlt und die App etwas unübersichtlicher ist. Dies hat sich in der Vergangenheit jedoch stark verbessert. Hast du das Gebührenmodell jedoch fest verankert und nutzt viele Services wie Spartöpfe (Vaults), brauchst Multiwährungskonten oder virtuelle Kreditkarten ist Revolut sehr interessant. Mit Revolut hatten wir bisher auch noch nie Akzeptanzprobleme.

Neben Prepaid-Kreditkarten solltest du immer eine “echte” Kreditkarte mit einem Verfügungsrahmen bereit haben. Dies ist meist unerlässlich bei Mietwagenbuchungen oder falls mal eine grosse Summe (z.B. Rechnungen von Ärzt:innen) ausgelegt werden muss.

Deine Anmeldelinks

Hier haben wir für einige dieser Karten Affiliate-Links. Das heisst, dass du und ich einen Bonus bekommen, wenn du auch eine dieser Karten für dich nutzen möchtest und du dich über diesen Link und mit diesem Code anmeldest. Es entstehen keine Mehrkosten für dich oder mich.

  • Willst du auch mit der Kreditkarte von neon unterwegs sein? Mit dem Code “rapunzel” bekommen wir beide bei deiner Anmeldung CHF 10.- Startguthaben. 

Welche Karten nutzt du auf Reisen? Hast du Fragen zu unseren Kreditkarten?

Willst du nicht nur deine Kreditkartenauswahl, sondern alle deine Geldangelegenheiten optimieren? Dann bist du in unserem Online-Kurs gut aufgehoben. Hier lernst du die Grundlagen zum Money-Mindset, Sparen, Budgetieren und Investieren. Sei dabei in unserer Community!

Die besten Kreditkarten für die Reise im Praxistest

Über die/den Autor/in

Das Reisen habe ich als Groundhopper an Fussballspielen in allen Gegenden der Welt lieben gelernt. Heute ist ein entspannter Morgen mit den Kids für mich der perfekte Start in den Tag und ausklingen lasse ich ihn am liebsten beim Sonnenuntergang am Strand. Ich bin ein Fan von ETFs, habe mich in Nicaragua verliebt und ich kann nicht ohne Pizza leben. Mein Ziel ist finanzielle Freiheit für mich und meine Familie.

4 Kommentare

  • Philipp
    15. September 2022 um 11:11

    Hallo
    Interessanter Artikel, vielen Dank.
    Ich selbst nutze Neon, Revolut, die neue Cumulus der Migros (echte Kreditkarte mit neu auch relativ günstigen Konditionen im Ausland!) sowie Wise (vormals Transferwise).
    Und genau diese Karte fehlt meines Erachtens hier. Sie ist ebenfalls hammergünstig wie Revolut.
    Obwohl hier geringe Gebühren anfallen, die sehr transparent ausgewiesen werden, ist die Karte nicht teurer im Ausland wie Revolut. Ich bezahl immer mit beiden und die nehmen sich nichts. Zudem ist das Geld überweisen ins Ausland eine der Hauptstärken von Wise. Neon arbeitet ja auch mit Wise zusammen, da entstehen aber Zusatzgebühren für Neonkunden, die sonst nicht sind.
    Gruss Philipp

    Antworten
    • Jürgen
      15. September 2022 um 16:31

      Hallo Philipp

      Danke für deinen Input.
      Die neue Cumulus-Karte hatte ich noch nicht auf dem Schirm, danke.
      Wise sagt mir natürlich etwas, habe ich mich aber noch nicht tiefergehend damit beschäftigt, werde ich aber demnächst machen.

      Neon ist unser Favorit, da es für uns das einfachstes und transparenteste Preismodell hat und die Gebühren ebenfalls sehr attraktiv sind.

      Danke für deine Hinweise und liebe Grüsse
      Jürgen

      Antworten
  • Stefan
    14. November 2022 um 9:10

    Hallo Jürgen

    Ein ganz grosser Vorteil bei Revolut: Ich kann drei physische Karten bestellen, welche ich per App innert Sekunden aktivieren und deaktivieren kann. Normalerweise habe ich beim Reisen die drei Karten dabei und nur eine davon ist aktiviert, die anderen beiden reisen im Gepäck und sind deaktiviert. Sollte ich die erste Karte verlieren oder in eine komische Situation (Händler versucht Kartendetails zu notieren, Karte wird kopiert, etc.) geraten deaktivere ich die erste Karte und aktiviere die zweite Karte.

    Auch wenn ich die Kreditkarte als Sicherheit (Automiete, etc.) irgendwo hinterlegen muss wird konsequent die deaktivierte Karte (kurz für die Prüfung vor Ort aktivieren) hinterlegt.

    Liebe Grüsse
    Stefan

    Antworten
    • Jürgen
      14. November 2022 um 20:49

      Hallo Stefan

      Danke für den Hinweis, das war mir tatsächlich nicht bewusst und ist ein cooles Feature.
      Habe mir das gerade mal angesehen, pro Karte muss man halt die entsprechende Gebühr und Versand bezahlen,
      den Einsatzzweck und Nutzen wie von dir beschrieben kann ich aber voll nachvollziehen.

      Danke für den Hinweis.

      Liebe Grüsse
      Jürgen

      Antworten

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