Taghazout surfen: das ist Surf, Eat, Sleep, Repeat. Mehr braucht es nicht und mehr will man auch gar nicht. Wer nach Taghazout reist, kommt genau deswegen: für die Wellen, die Dachterrassen und das besondere Gefühl, in Afrika zu surfen.
Ich war eine Woche im Surf Berbere Camp und zeige dir, was dich in Marokkos bekanntestem Surf-Hotspot erwartet.
Werbung, da Einladung
Dazu kommt, dass die Surfcamps oft an Spots liegen, an denen sich der Surftourismus niedergelassen hat. Viel mehr als Surfen gibt es da wirklich nicht zu tun und die Leute, die herkommen, haben auch gar nichts anderes im Sinn. Wer in ein Surferdorf wie Taghazout reist, der kommt genau deswegen: zum Surfen. Für alle anderen mag der Ort kaum so spannend sein. Hier geht es tagtäglich nur ums Surfen. Jede Diskussion wird davon beherrscht, mit turns und moves wird angegeben und die Swell Vorhersage gespannt beobachtet.
Auf Einladung vom Surf Berbere Camp bin ich nach Taghazout gereist und habe eine Woche in dessen Surfcamp verbracht. Hier hatte ich endlich die Chance meine Surfkenntnisse zu verbessern und ich war gleich von Beginn weg erstaunt, dass ich eigentlich genau dort anknüpfen konnte, wo ich aufgehört habe. Erstaunlich, da bei den einzelnen Surftrips bei mir oft Monate dazwischenliegen.
Der Surf war dementsprechend wunderbar und ich konnte einige Erfolge verbuchen. Mit den Surflehrern habe ich nochmals alle Theorie durchgemacht, die Turns im Trockenen geübt und dann auch gleich in den Wellen ausprobiert. Es blieb mir aber immer genügend Zeit selber zu Surfen, was für mich auch sehr wichtig war.
Das tolle an Taghazout als Surfspot ist auch…. na, weil es eben Taghazout ist. In Marokko zu Surfen ist schon etwas anderes als in Frankreich oder auf den Kanaren. Nicht, dass es dort schlechter wäre, aber in Marokko kommt der Exotikfaktor dazu. Schliesslich ist es schon Afrika! Und genau deswegen gibt es in Taghazout einige Besonderheiten, die es in anderen Surfspots so nicht zu finden gibt. Es gibt da doch einiges zu entdecken….
Die Aussicht vom Zimmer: Aufwachen mit Meerblick
Das Surf Berbere Surfcamp wurde mir bereits zu Hause empfohlen. Einer der grossen Pluspunkte ist die Lage direkt am Meer in Taghazout. Während andere Unterkünfte etwas weiter hinten im Land sind, kann man hier aufstehen und direkt aufs Meer schauen.
Frühstück im Café Berbere
Total verwuschelt geht es dann auch gleich weiter ins Café runter, wo ein herrliches Frühstücksbuffet wartet.
Spaziergang durch das Dorf Taghazout
Natürlich soll auch das kleine Dorf erkundet werden. Es gibt viele Cafés und kleine Shops. Diese verkaufen zwar alle irgendwie dasselbe, rumzustöbern macht aber trotzdem Spass.
Die Strände rund um Taghazout
Klar, welcher Strand es sein soll, hängt bei einem Surftrip natürlich vom Swell ab. Wer aber auch mal einen surffreien Tag einlegen will, wird sich wohl kaum entscheiden können, wo er den Tag verbringen will. Je weiter man in den Norden fährt, desto schöner werden die Strände.
Tajine essen: Marokkos Nationalgericht
Essen…. Ja klar, auch das gehört dazu. Unbedingt Tajine, eines der Nationalgerichte Marokkos probieren.
Chillen auf der Dachterrasse
Ich liebe Taghazout ganz besonders wegen der Dachterrassen. Wer nicht gerade am Surfen ist, findet man in der Regel auf der Dachterrasse des Surfcamps. Hier gibt es dann auch meistens Abendessen, inklusive herrlichem Blick über das Dorf.
Shopping im Dorf
Zu kaufen gibt es die klassischen Mitbringsel aus Marokko: Batiktücher, Teppiche, Lampen und Schmuck. Verhandeln nicht vergessen!
Yoga mit Meerblick
Wer nach Taghazout reist, sollte sich ein paar Yoga Stunden gönnen. Nicht nur deshalb weil es einfach gut tut und Yoga eine perfekte Ergänzung zum Surfen ist, auch weil die Yoga «Studios» unvergleichlich sind. Oder hast du schon einmal mit solcher Aussicht den beim Yoga entspannt?
Die Farben Taghazouts
Marokko trägt Farbe! Und das an jeder Strassenecke!
Surfen in Taghazout: Wofür alle kommen
Ja klar, weswegen eigentlich alle hier sind: Surfen! Viel Spass in den Wellen!
Sonnenuntergang in Taghazout
Am Ende des Tages bleibt eigentlich nur noch etwas: Den Sonnenuntergang geniessen. Und das lässt sich in Taghazout ganz besonders gut machen.
Praktische Reiseinfos für Taghazout und ein Geheimtipp
- Um nach Taghazout zu gelangen, fliegst du entweder nach Marrakesch und mietest dir dort ein Auto oder fährst mit dem Bus nach Agadir. Das Surfcamp holt dich am Busbahnhof ab. Alternativ fliegst du gleich nach Agadir.
- Zum Surfen reist du am besten zwischen November und Mai nach Taghazout. Dann sorgen die Winterswells des Atlantiks für gute Bedingungen.
- Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte etwas aufs Essen schauen und peinlichst genau darauf achten, kein Leitungswasser zu trinken.
- Mein Insidertipp: Besuche das Local Hamam in Banana Village. Mehr will ich dazu auch gar nicht sagen, sondern dich deine eigene Erfahrung machen lassen…
Warst du auch schon zum Surfen in Taghazout?
Hier gibts noch mehr Ideen für deine Marokko-Reise:
***Ich wurde von Surf Berbere Surfcamp eingeladen. Vielen Dank dafür. Wie immer kannst du sicher sein, dass ich hier meine eigene Meinung vertrete.***























4 Comments
Romeo
7. Januar 2017 at 15:38Surfen in Marokko klingt toll – würd ich auch mal gerne machen, bzw. lernen.
Nachdem wir uns gestern den Film «Exit Marrakesch» angeschaut haben, musste ich beim Foto der Tajine schmunzeln. Sehr abwechslungsreich ist das Essen dort wirklich nicht. Was sie haben, ist aber echt gut 😀
Sarah Althaus
9. Januar 2017 at 8:36Surfen ist super anstrengen und schwierig zum lernen – deswegen geben die Meisten auch nach ein paar Tagen auf. Aber es lohnt sich, dran zu bleiben! Das Essen in Marokko ist gut, aber man muss sich etwas damit auseinander setzen, damit man die richtig guten Sachen findet!
Feli
8. Januar 2017 at 20:34Wooow! Sooo schöne Fotos 🙂 Jaaaaa, die Sonnenuntergänge dort sind so wunderschön!!
Vielen, vielen Dank für die Beschreibung – ich bin noch nie gesurft, würde es aber total gerne mal ausprobieren 🙂
Wir sind gerade auf Südamerikatour – den ganzen Kontinenten bereisen mit unserem Jeep und ganz bald in Ushuaia. Von dort geht es wieder gen Norden bis wir am Startpunkt, in Venezuela, ankommen!.
Lieben Gruß von Feli aus Patagonien
Sarah Althaus
9. Januar 2017 at 8:38Surfen zu lernen braucht zwar einiges, lohnt sich aber unbedingt! Taghazout ist ein toller Spot dazu.
Euch viele tolle Erlebnisse auf eurer Südamerika Tour!