Meine Geheimtipps für eine etwas andere Costa Rica Reise

Wie du wahrscheinlich schon bemerkt hast, habe ich ein ambivalentes Verhältnis zu Costa Rica. Ich mag das Land und gleichzeitig nervt es mich. Das erste Mal in Costa Rica war ich in 2011. Und das war auch eher ein Fluchtversucht aus Panama, weil wir dort beklaut und verprügelt wurden. Das wiederum ist eine andere Geschichte. Dennoch mag ich Panama irgendwie mehr als Costa Rica. Aber wie gesagt, es ist kompliziert und irgendwann kommt auch diese Story auf den Blog.

Mein erster Berührungspunkt mit Costa Rica war spontan und total ungeplant. Von Panama sind wir damals via Bocas del Toro an der Karibikküste entlang nach Turrialba gereist. Seitdem war ich zwei weitere Male dort.

Obwohl es die meisten Leute nach Gringolandia zieht, gibt es so viel mehr zu entdecken. Hier möchte ich dir einige Ideen für ein paar andere Reiseziele in diesem Land mitgeben. Alle diese Orte sind das pure Gegenteil von der Nicoya Halbinsel. Sie ziehen sehr viel weniger Touristen an und der Kontakt mit Einheimischen fällt leicht. Du erhälst 1:1 einen Einblick in das Leben der Menschen, kannst daran teilnehmen und eine ganz andere Seite der Ticos kennenlernen.

 

Turrialba

Kennst du beispielsweise das zentrale Hochland? Das ist nämlich wunderschön. Ich hab ja Turrialba schon erwähnt. Dieses kleine Städtchen liegt zu Füssen zweier Vulkane, dem Irazu und dem Turrialba. Letztere ist erst dieses Jahr das letzte Mal ausgebrochen.

Das Klima ist hier etwas kühler als an den Küsten, das Städtchen klein und überschaubar. Die Studentenstadt ist hübsch, mit farbigen Gebäuden und hat die wohl freundlichsten Einwohner, die ich in Costa Rica getroffen habe.

Wasserfall in Turrialba, Costa Rica.

Wasserfall in Turrialba, Costa Rica.

Nebst den Vulkantouren, ist Turrialba für Raftingtouren auf dem Rio Pacuare bekannt. Dieser Fluss gehört zu den fünf besten River-Rafting-Spots weltweit. Dementsprechend zieht Turrialba Aktivreisende und Sportfans an. Es gibt aber auch Sprachschulen im Ort und die Umgebung bietet einiges, um zwei, drei Tage zu verweilen.

Wie wäre es mit einer Wanderung, einem Besuch auf einer Kaffeefarm oder einem Wasserfall? Gibt es alles in Turrialba.

Der Besuch der Hacienda Real, einer Kaffeefarm bei Turrialba.

Der Besuch der Hacienda Real, einer Kaffeefarm bei Turrialba.

Traditionelle Wagen in Costa Rica.

Traditionelle Wagen in Costa Rica.

 

Alajuela

Hast du gewusst, dass der Flughafen in Costa Rica nicht in der Hauptstadt San José liegt, sondern in Alajuela?

Alajuela ist aber nicht weit von San José entfernt. Während San José nicht wirklich was schönes bietet (das ist jetzt nachgeplappert, denn ich war während drei Costa Rica Reisen noch nie in San José, weil mir ausnahmslos alle davon abgeraten haben), ist Alajuela ganz hübsch.

Alle die nach oder von Costa Rica fliegen, landen in Alajuela. Hier ist es unaufgeregt, sogar schon ein bisschen langweilig. Kleinstadtleben halt. Die Stadt ist aber perfekt, um vor dem Abflug nochmals shoppen zu gehen. Es gibt super viele Geschäfte, Shoppingmeilen und auch einen grossen und billigen Markt.

Der Hauptplatz in Alajuela.

Der Hauptplatz in Alajuela.

Obwohl der Ort aus touristischer Sicht zu wenig bietet um länger zu bleiben, bietet sich ein Tag/eine Nacht vor Abflug an. Ich habe eine Woche dort verbracht zum Arbeiten und habe mich total wohl gefühlt. Hier habe ich auch einen tollen Hoteltipp für dich: Bed & Breakfast Hotel Pacandé. Ich habe meine Zeit in Alajuela in diesem Bijou verbracht. Nebst lieben kolumbianischen Eigentümern und einen weltklasse Frühstück, geht es sehr familiär zu und her. Nach nur kurzer Zeit habe ich mich mit allen über Gott und die Welt unterhalten und mich voll und ganz wie zu Hause gefühlt.

Wer nur kurz und günstig übernachten will und keinen grossen Standard erwartet, ist gleich nebenan beim Hostel Trotamundos am besten aufgehoben.

Übrigens: Wie fast überall in Costa Rica kannst du auch von Alajuela einen Vulkan besuchen. Hier ist es der Poás, welcher auch immer noch sehr aktiv ist. Das ganze Land hat über 100 Vulkane, wovon einige noch sehr aktiv sind!

 

Puerto Jimenez

Wenn du es hierhin schaffst, dann gratuliere ich dir! Hier ist Costa Rica so richtig, richtig schön. Puerto Jimenez liegt auf der Peninsula de Osa und ist einfach ein Paradies. Liebst du Natur, Ruhe und Strände nur für dich ganz alleine? Dann bist du hier richtig. Puerto Jimenez ist ein Kaff mit ein paar Tausend Einwohnern. Es ist nicht viel los, gibt aber doch alles für das Touristenherz.

Die Hauptstrasse von Puerto Jimenez...

Die Hauptstrasse von Puerto Jimenez…

Strand bei Ebbe in der Nähe von Puerto Jimenez.

Strand bei Ebbe in der Nähe von Puerto Jimenez.

Von Puerto Jimenez kannst du den Nationalpark Corcovado besuchen. Darin sind 13 (!) verschiedene Ökosysteme zu finden und lebt alles, wovon du bisher keine Ahnung hattest. Der Corcovado Nationalpark ist ein Schutzgebiet der Superlative und wohl einer der wenigen Orte auf dieser Welt, wo du Flora und Fauna so ursprünglich beobachten kannst. 140 Säugetierarten, um die 400 Vogelarten und mehr als 100 Amphibien- und Reptilienarten sowie weit über 6000 Insektenarten wurden bisher registriert – und immer wieder werden neue Gattungen entdeckt!

Die Strände um Puerto Jimenez sind nahezu menschenleer. Du kannst schon von Glück sprechen, wenn du jemandem anderen als Leguanen, Affen oder Vögel begegnest. Mein Tipp: Miete dir ein Fahrrad und erkunde die Strände auf diesen Weg.

Einsamer als in Puerto Jimenez können die Strände kaum mehr sein.

Einsamer als in Puerto Jimenez können die Strände kaum mehr sein.

 

Pavones

Und hier nun mein ultimativer Costa Rica Tipp: Pavones. Um dieses Dorf zu erreichen, brauchst du Nerven, Ausdauer und einen robusten Körper. Denn die Anfahrt ist lange, geht über Stock und Stein und du wirst in einem Bus sitzen, der dich so richtig durchrütteln wird.

Pavones ist eine Community, die eigentlich nur vom Surfen lebt. Es ist klein, gemütlich und familiär. Es gibt ein paar Schotterwege und, na ja, eigentlich gibt es sonst nichts. Ah doch, einen Fussballplatz und eine Kirche im Gemeindezentrum.

So schön ist der Sonnenuntergang in Pavones.

So schön ist der Sonnenuntergang in Pavones.

Ich habe keine Ahnung mehr, wie ich vor ein paar Jahren überhaupt in Pavones gelandet bin. Aber ich werde diesen Ort nie vergessen. Hier gibt es eine der längsten left-handed breaks der Welt und dementsprechend beliebt ist der Ort bei Surfern. Die Umgebung ist pure Natur. Das ist es auch, was man eben so macht in Pavones. Wer nicht surft, der läuft am Strand entlang, krabbelt durch den Wald, geniesst die Aussicht oder wundert sich über die vielen Tiere, von deren Existenz er bisher noch gar nichts gewusst hat.

Der Hauptstrand von Pavones in Costa Rica.

Der Hauptstrand von Pavones in Costa Rica.

Auch für Pavones habe ich noch einen Übernachtungstipp: Die Mira Olas Cabins sind mit 40 USD pro Nacht nicht ganz billig, zu weit aber super. Noch schöner sind die Deluxe Cabins, einfach der Hammer. Etwas am Hang, mit Blick über die Bucht und wunderschöner Umgebung, würde ich gleich wieder dorthin gehen.

Mehr von Pavones? Guck mal hier.

Na, was meinst du dazu? Sind das mal nicht anständige Geheimtipps für Costa Rica? Natürlich gibt es in diesem Land noch unzählige weitere wunderschöne Orte. Aber diese sind meine ganz persönlichen Empfehlungen für einen etwas anderen Trip in das Land von Pura Vida.

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34 Kommentare

  • […] zu Einheimischen und das Kennenlernen der Lebensweise der Bevölkerung wichtig ist, dann bist du in anderen Teilen des Landes besser aufgehoben. Gringolandia ist toll – wenn du weisst, was dich erwartet und genau das […]

  • Step sagt:

    das klingt schon um einiges netter. in alajuela war ich auch damals am tag vor dem abflug – und fand es ebenso recht sympathisch wegen des unaufgeregten „normalen“ kleinstadtlebens.

    in corcovado war ich auch, wir haben ojochal gewohnt, da war es auch recht ruhig und die strände recht schön.

    ebenso ganz nett ist der piedras blancas NP (an der grenze zu panama). dort gibt es den „regenwald der österreicher“, mit spendengeldern aus österreich werden dort quadratmeter am regenwald erworben und diesem nationalpark zugeschlagen. es gibt dort auch eine tropen forschungsstation der universität wien – war lustig, ein stück österreich im dschungel zu finden.

    beim sehr touristischen arenal wohnten wir im abgeschiedenen, nur über eine extrem schlechte strasse erreichbaren, ort el castillo. in einem sehr sehr netten hostel namens „essence arenal“. war sehr entspannt dort – ein absoluter tipp wenn man in der arenal gegend ist.

    das waren für mich die netten ecken in CR, die etwas abseits des gringotrails lagen. grüsse aus lwiw in der ukraine.

  • Martin sagt:

    Schöner Artikel und gute Tipps. Alajuela und Turrialba sind wirklich sehr schön und gemütlich. War bereits zweimal dort auf meinen Reisen quer durch’s Land. In ein paar Tagen flieg ich wieder rüber und bleibe dann direkt drei Wochen in Turrialba. Möchte einen Sprachkurs machen, viel wandern und ein wenig arbeiten…
    Pura Vida!

  • Patascha sagt:

    Hy, Sarah. 2014 starteten wir unseren Road Trip durch Costa Rica. Wir versuchten, in nur zwei Wochen, so viel wie möglich von diesem Land zu sehen. Wir verliebten uns in die Karibik Küste, von Puerto Viejo bis Manzanillo, ein Traum. Leider waren wir damals nur drei Tage da. Trotzdem hatte uns der Fluch von Puerto Viejo gepackt und wir kehrten Januar 2015 für 2 Wochen dorthin zurück, was noch immer zu kurz war. Das war der Ort wo wir uns entschieden haben: In unserem Leben muss sich was verändern! Immer wegen der Arbeit sich nur auf die ein zwei Wochen Urlaub zu freuen, das reicht uns nicht! 2016 wird DAS Jahr für uns! Dann startet die Weltreise. Wir sind dabei unser Haus zu verkaufen, Jobs zu kündigen und voll auf eigene Faust durchzustarten und natürlich wird unser erstes Ziel die Karibik Küste von Costa Rica werden … Puerto Viejo wir kommen! Wir hoffe dass dies genug Anreiz gibt diesen Geheimtipp auch mal zu besuchen. Grüsse aus Luxemburg Tascha & Patrick Pura Vida

  • Marcus sagt:

    Hey Sarah,

    Ein traumhafter Artikel wieder einmal. Ich war 5 Monate in Costa Rica und habe die meisten Orte davon leider nicht gesehen, aber über eines bin ich total froh! Ich habe es nach Pavones geschafft. Dieser Ort und auch etwa 15 km südlicher hat mir soviel Kraft und Energie gegeben, das ich Pavones nur jedem empfehlen kann….. Vor allem für alle Surfer, wenn der Swell gut ist, dann muss es ein Traum für jeden Surfer sein, dort surfen zu können…

    Beste Grüsse aus Puerto Rico und check mal meinen Blogpost über Pavones aus…
    http://viajeromogli.de/zuruck-zur-natur/

    Marcus

  • Robin sagt:

    Sehr schön, vielen Dank 😉 Der Artikel kommt grad zur rechten Zeit, da es bei mir in 3 Tagen nach Panama und danach auf einen Roadtrip nach Costa Rica geht.
    Die Mira Olas Cabins hören sich sehr gut an und da ich ab Costa Rica nicht mehr alleine unterwegs bin, auch gut leistbar eigentlich. Mal sehen ob dann noch was frei ist, muss man bestimmt reservieren bei nur 3 Hütten 😉
    Gruss Robin

    • Sarah sagt:

      Einen tollen Trip hast du da vor dir! Ich wünsche dir viele wunderbare Erlebnisse und Momente in Panama und Costa Rica!
      Die ira Olas Cabins sind super! Genau so würde mein Traumhäuschen aussehen. Und die Lage würde ich auch gleich noch dazu nehmen. 🙂

  • Melanie sagt:

    Liebe Sarah,
    wir waren letzten November in Costa Rica und haben auch grösstenteils die touristenüberströmten Orte übersprungen. Im Süden der Nicoya Halbinsel, nämlich in Santa Teresa, hat es uns sehr gut gefallen. Wir waren in einem Surfcamp bei Playa Manzanillo, eine herrliche und ruhige Gegend. In Turrialba waren wir auf den Rio Pacuare zum River Raften, das war auch toll.
    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Melanie

  • Charles Rahm sagt:

    Und warum magst Du Costa Rica nun nicht?
    Wenn ich so Deinen Artikel durchlese, dann habe ich nicht den Eindruck, dass das Land unsympathisch waere. Ich war 2000 drei Monate dort, habe Spanisch gelernt, bei der Gastfamilie uebernachtet und war begeistert. Da wuerde es mich schon interessieren, warum einem dieses Land nicht gefallen kann? 🙂
    Beste Gruesse, Charles

    • Sarah sagt:

      Hallo Charles. Costa Rica ist keineswegs unsympathisch und mir gefällt es dort sehr gut. Es gibt, wie in diesem Bericht beschrieben, unzählige wunderschöne Orte die es mehr als Wert sind, erkundet zu werden. Sonst wäre ich kaum drei mal dort gewesen… 😉 Costa Rica gehört aber nicht zu meinen absoluten Lieblingsländern und ich bin nicht endlos begeistert. Die Natur ist wunderschön, die Menschen sehr nett, aber mir ist es teils viel zu touristisch und überlaufen.
      Deine Frage ist jedoch spannend. Warum gefällt es einem in einem Land mehr und im anderen weniger? Ich denke, es gibt sie einfach, DIE Länder. Die, die einem von Anfang an begeistern, andere die zwar ganz nett sind, einem aber nicht vom Hocker hauen und vielleicht auch solche, welche man nicht ein zweites Mal besuchen möchte. Costa Rica gehört für mich in die zweitgenannte Kategorie. Ganz oft ist es auch einfach ein Gefühl, das man damit assoziiert. Auch wenn viele total begeistert sind von dem Land, es müssen ja (glücklicherweise) nicht alles dasselbe mögen. Herzliche Grüsse, Sarah

  • Sarah sagt:

    Liebe Sarah,

    wir haben im Januar 2015 einen Roadtrip durch Costa Rica gemacht. Unser absoluter place to be ist Drake Bay. Drake Bay liegt ebenfalls auf der Peninsula de Osa und zählt für uns zu den absoluten Paradiesen auf Erden. Von hier lässt sich der Corcovado Nationalpark entdecken. Alternativ kann zur Walbeobachtung geschippert oder einfach nur die Seele am Strand baumeln gelassen werden.
    Unser Unterkunfts-Abenteuer-Geheimtipp ist die Finca Bellavista im Nationalpark Piedras Blanca. Wer schon immer einmal von einer Übernachtung im Baumhaus geträumt hat, ist in der Treehouse Community genau richtig.
    Deine Bedenken kann ich nachvollziehen. Den Nationalpark Manuel Antonio und den nahegelegenen Ort Quepos fanden wir auch viel zu überlaufen und von Touristen überfüllt. An die Karibikküste sind wir gar nicht gefahren, weil wir nicht in Partyhochburgen untergehen wollten. Dies war eine gute Entscheidung, denn so hatten wir das Glück noch viele weitere schöne Orte zu entdecken wie z.B. das wunderschöne Orosi-Tal. Pura vida! Sarah@reisereichtum

  • Katja sagt:

    Hallo Sarah!

    Ich bin heute zufällig über Deinen tollen Blog gestolpert und direkt bei deinen spannenden Reiseberichten hängengeblieben! 🙂 Ich war dieses Jahr im März erstmals für 14 Tage in Costa Rica unterwegs und habe mich direkt in dieses wunderschöne Land verliebt. Am besten gefallen haben mir der Rio Celeste im Tenorio Nationalpark und der Rincon de la Vieja Nationalpark. Leider haben wir es nicht bis zum Corcovado Nationalpark geschafft aber so habe ich wenigstens einen guten Grund noch einmal nach Costa Rica zurückzukehren! 🙂

    Viele Grüsse,
    Katja

    • Sarah sagt:

      Ja, für Costa Rica gibt es immer genug Gründe um zurückzukehren. Ich habe so das Gefühl, dass es mich irgendwann noch ein drittes Mal hinverschlagen wird. 😉

  • jana sagt:

    Hola Sarah
    Schöne Bilder auf deiner Webseite.
    Einige Anmerkungen:
    Wenn du Panama und Costa Rica vergleichst ist vielleicht nicht unwichtig, das es in Costa Rica keine Armee hat und im Umweltschutz ist Costa Rica weit voraus.
    Zu Samara gehörten auch die Strände Buena Vista mit Schildkröten und Barrigona, beide mit wenig Touristen. Und apropos Touristen sind wir alle, auch du, wenn du reist und bestenfalls individueller Tourist. Und auch wenn man das nicht so gerne hört, der internationale Tourismus, der nunmal zu 80 Prozent an den Stränden der Weltmeere befindet, ist verheerend für die Umwelt.
    Mein Blog war auf Blog de, die machen dicht, und ich mache jetzt die Buschtrommel Costa Rica. Schau mal rein. Jana

    • Sarah sagt:

      Hi Jana. Da ich hier über touristische Ziele aus meiner Sicht schreibe und nicht über Innen- oder Aussenpolitik eines Landes, sehe ich es nicht als erwähnenswert, dass Costa Rica keine Armee hat. Grundsätzlich ist das zwar sehr interessant und war schon einige Male Gegenstand einer Diskussion, in meinem Reisebericht aber irrelevant. Ausserdem vergleiche ich hier keineswegs Panama und Costa Rica, sondern gebe lediglich meine Tipps für Costa Rica weiter.
      Samara ist ein hübscher Ort, welcher aber sehr touristisch ist. Macht man jedoch ein paar Meter aus dem Dorf raus, findet man unendlich viele einsame Strände und wunderschöne Plätze. Es gibt ja -zig Strände in der Gegend. Von daher: Geniesse Samara in vollen Zügen. Es ist schön da!

  • jana sagt:

    Nein, nein keine Politik. Ich fühle mich einfach in einem Land ohne Soldaten freier, und Costa Rica ist unter anderen so schön, weil die Umwelt geschützt wird.
    Ich wohne jetzt schon ein paar Jahre in Costa Rica ausserhalb von Samara und geniesse diese Natur und Freiheit.

  • Mein Eindruck von Costa Rica war auch zwiegespalten. Wir haben den grossen Fehler gemacht, dass wir nur an die Touri-Orte (Monteverde, Arenal, Nicoya, Manuel Antonio) gefahren sind und fandens dort teilweise furchtbar.

    Der einzige Ort, der mir richtig gut gefallen hat, war Liberia. Die Stadt hat viel Character und der nahe Nationalpark beim Vulcan Rincon de la Vieja ist wunderschön 🙂

    Irgendwann, wenn ich mal mehr Budget zum Reisen habe, möchte ich dem Land aber gerne ne zweite Chance geben und werd dann auch die von dir vorgeschlagenen Orte besuchen 😉

    Mehr Tipps zum Backpacking in Costa Rica habe ich hier aufgeschrieben:
    http://aworldkaleidoscope.com/backpacking-in-costa-rica-7-dinge-die-du-wissen-solltest/

    • Sarah sagt:

      Costa Rica sieht ganz anders aus, je nach dem wohin man reist. Die Touristenorte gefallen mir überhaupt nicht und habe ich wenn möglich gemieden. Die eher unbekannteren Orte sind zwar manchmal schwierig zum hinkommen, lohnen sich dann aber wieder richtig. Auf ein nächstes Mal in Costa Rica!

  • […] Natürlich gibt es aber auch in Costa Rica noch unerschlossenere Ecken. Sehr oft liest man Empfehlungen für die Nationalparks Tortugero und Corcovado, die sehr weit abgelegen sind und deswegen viel weniger von Touristen frequentiert werden. Einen Ort, den ich euch noch ans Herz legen kann, ist Liberia. Die Stadt hat einen ganz eigenen Wild-West-Charakter und der nahe Nationalpark Vulkan Rincón de la Vieja ist einfach nur wunderbar. Bei Rapunzel will raus findet ihr noch mehr Geheimtipps für Costa Rica! […]

  • eva sagt:

    Liebe Sarah!

    Vielen Dank für deine wertvollen Tipps & Eindrücke!!

    Wir planen einen dreiwöchigen Trip für nächstes Jahr November. Spannend ist für uns die OSA-Halbinsel, dann weiter südlich nach Punta Banco & ggf. noch auf die Karibik-Seite.

    Meine Fragen an dich:
    – Denkst du, dass der November passend ist? Wir brauchen nicht jeden Tag Sonne pur, aber Dauerregen wäre sehr schade.
    – Hast du ggf. noch ein paar Insider für die südliche Karibik-Seite?

    Vielen Dank!!
    Eva

    • Es kommt immer darauf an, wo du hinreist. Im November ist an der Pazifikküste Regenzeit, was aber nicht weiter schlimm ist. Alle meine Tipps findest du bereits hier im Artikel…

  • Marie sagt:

    Hallo Sarah,

    für uns geht es auch bald nach Costa Rica und nachdem wir bisher in recht günstigen und touristisch weniger erschlossenen Gebieten in Zentralamerika unterwegs waren, sind wir gespannt, wie uns Costa Rica gefallen wird. Viele Reisende, die wir getroffen haben waren auch nicht gerade begeistert, aber wir wollen uns nicht zu sehr von anderen Meinungen leiten lassen. Ich denke, dass wir versuchen die Hotspots zu meiden und den einen oder anderen Ort aus deiner Liste besuchen werden. Die Bilder machen auf jeden Fall Lust auf Costa Rica!

    Liebe Grüße aus Nicaragua
    Marie

    • Costa Rica ist ein wunderbares Land. Ich würde sofort wieder dorthin zurückkehren, jetzt war ich 3 x dort. Die touristischen Hotspots sind aber leider viel zu überlaufen und viel zu teuer. Aber auch in Costa Rica findet man immer noch schöne Flecken Erde, die nicht von Touristenscharen heimgesucht werden. Viel Spass!

  • […] Hier geht’s zu Rapunzel will raus. […]

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