Wo du am Bodensee so richtig viel erleben kannst

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Ich stehe an der Reling der Fähre über den Bodensee und sehe bis zum Horizont nur Wasser. Kein Wunder, dass der Bodensee gerne auch das „Schwäbische Meer“ genannt wird. Kurz gefasst: Es ist wunderschön hier.

Ja, der Bodensee ist gross. Je nach Lage und Sicht kann man sich schon kurz mal wie am Meer fühlen. Ich glaube, genau das ist der Reiz des Bodensees. Die schiere Grösse, bis an den Horizont nur Wasser, einfach wie am Meer und das mitten im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz.

Wir sind für ein Wochenende hier um das deutsche Bodenseeufer zu erkunden. Und ich gebe es hier auch gleich zu: Ich kenne den Bodensee kaum. Obwohl er so nah liegt, habe ich noch nie länger als ein paar Stunden hier verbracht. Jedenfalls nicht am deutschen Ufer. Ich bin gespannt und wir haben uns einiges vorgenommen.

Auf der Fähre auf dem Bodensee.

Auf der Fähre auf dem Bodensee.

Schon während wir entlang des Bodenseeufers nach Litzelstetten zu unserem Hotel fahren, weiss ich, dass es mir hier gefallen wird. Ich kann es nicht anders als idyllisch beschreiben. Wir finden überall kleine Strandbäder und lauschige Plätzchen direkt am See, an denen wir das ganze Wochenende rumhängen und uns mit Nichtstun beschäftigen könnten. Aber wir haben ja – wie schon gesagt – noch einiges vor und uns die Highlights am See rausgesucht. Diese möchte ich dir jetzt vorstellen und ich empfehle sehr, es mir nachzumachen und den wunderschönen Bodensee zu besuchen.

Der Bodensee - einfach schön!

Der Bodensee – einfach schön!

Bodenseeidylle

Bodenseeidylle

Die Blumenpracht geniessen auf der Insel Mainau

Einer der Klassiker schlechthin ist natürlich ein Besuch der Blumeninsel Mainau. Mit 45 Hektar ist es die drittgrösste Insel im Bodensee. Hier gibt es vieles zu bestaunen und du solltest genügend Zeit mitbringen. Die Mainau verläuft sich mehr du dir vorstellen kannst. Es gibt immer wieder etwas zu entdecken und schwupps ist ein halber Tag rum.

Magnet für alle Besucher ist natürlich die Blütenpracht. Vor allem der Schlosspark mit den saisonalen Blumenarrangements zieht viele Besucher an. Ob Orchideen, Tulpen, Rosen oder Dahlien: ein üppiger Blumenbestand ist das ganze Jahr garantiert. Aber nicht nur für Blumenfans ist die Mainau einen Ausflug wert. Familien können hier problemlos einen ganzen Tag verbringen. Für Kinder gibt es eine Schatzsuche auf der Insel, ein grosser Spielplatz mit viel Wasser an heissen Tagen und einen Streichelzoo als Highlight. Auch das Schmetterlingshaus mit 40 exotischen Exemplaren begeistert Jung und Alt.

Schmetterlinge auf der Mainau.

Schmetterlinge auf der Mainau.

Blütenpracht auf der Insel Mainau.

Blütenpracht auf der Insel Mainau.

Schmetterlingshaus.

Schmetterlingshaus.

Im Schmetterlingshaus der Insel Mainau.

Im Schmetterlingshaus der Insel Mainau.

Mein Tipp: Wenn es sich vermeiden lässt, dann besuche die Mainau nicht an einem Wochenende. Es ist immer mit einem sehr hohen Besucheraufkommen zu rechnen. Falls du die Insel doch an einem Wochenende besuchst, dann am besten so früh morgens wie möglich.

Blütenpracht auf der Insel Mainau im Bodensee.

Blütenpracht auf der Insel Mainau im Bodensee.

Das Schloss Mainau.

Das Schloss Mainau.

Allee auf der Mainau.

Allee auf der Mainau.

Stadtrundgang im schönen Konstanz

Konstanz ist in erster Linie bekannt zum Einkaufen – jedenfalls für Schweizer. Wer meinem Blog schon länger folgt weiss, dass ich keine grosse Shopping-Queen bin und man mich damit kaum locken kann. Wenn, dann zieht es mich in kleine Läden mit Kunsthandwerk oder alternativem Angebot.

In Konstanz bietet sich für mich in dem Fall ein Besuch im ältesten Stadtteil an, in der Niederburg. Die Gässchen sind am Montagmorgen praktisch leer und hinter jeder Gabelung wartet eine weitere hübsche Ein- oder Aussicht.

Das Viertel Niederburg in Konstanz.

Das Viertel Niederburg in Konstanz.

In Konstanz Niederburg.

In Konstanz Niederburg.

Stadteinsichten in Konstanz.

Stadteinsichten in Konstanz.

Konstanz am Bodensee.

Konstanz am Bodensee.

Aber auch in den Hauptstrassen der Stadt gibt es vieles zu entdecken. So zum Beispiel die „Seehäsle“. Wusstest du, dass die Bewohner des Bodenseeufers so genannt werden und es sogar eine Eisenbahnlinie gibt, die danach benannt ist?

Die "Seehäsle" in Konstanz.

Die „Seehäsle“ in Konstanz.

Unterwegs in Konstanz.

Unterwegs in Konstanz.

In Konstanz ist das Konzil von vor 600 Jahren immer noch allgegenwärtig. Farbenprächtige Fresken erinnern an die Papstwahl von Konstanz und von praktisch allen Standorten der Stadt ist ein Kloster, eine Kirche oder das Münster zu sehen.

Das Konstanzer Münster.

Das Konstanzer Münster.

Im Gegensatz dazu fasziniert die Hafenfigur Imperia, das Wahrzeichen von Konstanz. Die Statue einer Kurtisane sorgte bei der Einweihung für regen Gesprächsstoff, da sie doch nackte Figuren des damaligen Königs und Papstes auf den Händen trägt.

Konstanz hat einige schöne Ecken zu bieten, ganz viel Kulinarik, den Dom und natürlich: eine wunderbare Seepromenade.

Der Hafen von Konstanz mit der Imperia.

Der Hafen von Konstanz mit der Imperia.

Baden im See im Strandbad Dingelsdorf

Ganz klar, was zu einem Ausflug an den Bodensee unbedingt dazu gehört, ist ein Sprung ins kalte Nass. Zwischen Frühling und Herbst fällt die Auswahl der vielen Bäder gar nicht leicht. Wir haben das Strandbad Dingelsdorf mit dem dazugehörenden Campingplatz Klausenhorn besucht. Für Campingfreunde bestimmt einer der schöneren Plätze am Bodensee.

Das Klausenhorn ist eine kleine Landzunge und der Eco-Campingplatz mit dem Strandbad ist naturbelassen und gemütlich. Wir machen es uns im Bad bequem und sind erstaunt, wie wenig Leute es doch hat. Und das obwohl schönstes Wetter herrscht und alle bereits im See planschen.

Strandbad Dingelsdorf am Bodensee.

Strandbad Dingelsdorf am Bodensee.

Wir geniessen das Bad im See bis in die Abendstunden und haben auch gleich unser Picknick mitgebracht. Wer will schon in ein Restaurant, wenn er mitten in der Natur gemütlich essen kann? Wir geniessen jede Minute und bestaunen fasziniert den schnellen Wechsel des Wetters und der dazugehörenden Stimmungen am See. Von hellem Sonnenschein zu schwarzen Gewitterwolken dürfen wir alles beobachten. Faszinierend!

Picknick am Bodensee.

Picknick am Bodensee.

Wetterwechsel am Bodensee.

Wetterwechsel am Bodensee.

Eine Wanderung auf der Insel Reichenau machen

Das Inselleben am Bodensee lässt sich auch auf Reichenau erleben. Die zum UNESCO Weltkulturerbe ernannte Insel empfängt uns mit einer eindrücklichen Pappelallee. Dadurch merken wir erst gar nicht so richtig, dass wir auf eine Insel fahren. Eine Besonderheit der Reichenau ist auch, dass sie voll bewohnt und keine reine Ausflugsinsel in dem Sinne ist. Hier gibt es Dörfer, Bauernhöfe, viel Landwirtschaft und romanische Kirchen.

Willkommen auf der Insel Reichenau.

Willkommen auf der Insel Reichenau.

Auf der Reichenau wird auf Natur- und Kulturtourismus gesetzt. Die Insel ist prädestiniert für ausgiebige Wanderungen und Radtouren. Besonders empfehlen möchte ich hier den Aussichtspunkt Hochwart. Vom höchsten Punkt der Insel hast du einen tollen Blick über die Gemüsefelder, Weinberge, den Untersee und den Rhein. Bei klarem Wetter siehst du die Schweizer Alpen, die Stadt Konstanz und die Hegauberge. Das ehemalige Teehäuschen auf Hochwart dient heute als Keramikatelier.

So präsentiert sich die Insel Reichenau.

So präsentiert sich die Insel Reichenau.

Blick vom Aussichtspunkt Hochwacht auf der Insel Reichenau.

Blick vom Aussichtspunkt Hochwacht auf der Insel Reichenau.

Was für ein Ausblick auf der Reichenau!

Was für ein Ausblick auf der Reichenau!

In Meersburg die Burg besuchen

Ganz besonders hat mir unser Ausflug nach Meersburg gefallen. Die kleine Gemeinde direkt am See trumpft nicht nur mit seiner Lage, sondern auch durch die vielen Museen und der idyllischen Ober- und Unterstadt. Meersburg ist Mitglied der Deutschen Fachwerkstrasse. Demzufolge bekommen wir viele eindrückliche Bauten zu Gesicht.

Unterwegs in Meersburg.

Unterwegs in Meersburg.

Meersburg ist Mitglied der Deutschen Fachwerksstrassen.

Meersburg ist Mitglied der Deutschen Fachwerksstrassen.

Meersburg

Meersburg

Wir schauen uns das neue Schloss nur von aussen an. Der alten Burg aber statten wir einen Besuch ab. Wie von fast überall gibt’s auch von hier einen tollen Blick auf den Bodensee. Die Burg ist detailgetreu aufbereitet und ich kann mir richtig gut vorstellen, wie da gerade das Burgfräulein über den Hof flaniert. Definitiv einen Besuch wert!

Die Burg von Meersburg.

Die Burg von Meersburg.

Der Innenhof der Burg Meersburg.

Der Innenhof der Burg Meersburg.

Abschliessend schlendern auch wir noch herum, aber diesmal entlang der Seepromenade. Die vielen kleinen Beizen landen zum Imbiss ein – herrlicher Ausblick inklusive!

Die Seepromenade in Meersburg.

Die Seepromenade in Meersburg.

Affen füttern in Salem

Eine der Hauptattraktionen der Gegend ist der Affenberg Salem. In dem Affenfreigehege leben seit 1976 über 200 Berberaffen.

Die Tiere sind – wie leider so viele Arten – vom Aussterben bedroht. Weltweit existieren nur noch 10’000 Tiere. Daher ist mit dem Affenberg ein wichtiger Reservebestand gegeben. Das Freigehege gilt auch als Forschungszentrum. Fast die Hälfte dessen was wir heute über die Berberaffen wissen, kommt aus den hiesigen Forschungen.

Die Affen leben nicht hinter Gittern, sondern frei. Durch ihr Gebiet führt ein Rundweg den wir begehen können. Mit speziell zubereitetem Popcorn können die Berberaffen gefüttert werden.

Auf dem Affenberg Salem beim Bodensee.

Auf dem Affenberg Salem beim Bodensee.

Affenmami mit Baby auf dem Affenberg.

Affenmami mit Baby auf dem Affenberg.

Mmmmmh, Popcorn für die Berberaffen.

Mmmmmh, Popcorn für die Berberaffen.

Im Park gibt es auch noch Damwild, eine Storchenkolonie und einen grossen Park mit einem See und vielen Enten zu besuchen. Uns wird es nicht langweilig und unserer Kleinen erst recht nicht. Sie ist regelrecht entzückt von all den Tieren, die es hier zu sehen gibt.

Damwild in Salem am Bodensee.

Damwild in Salem am Bodensee.

Auch Störche sind auf dem Affenberg zu finden.

Auch Störche sind auf dem Affenberg zu finden.

Mein Tipp: Den Affenberg am Wochenende meiden! Es ist brechend voll und unter Umständen findest du bei schönem Wetter kaum einen Parkplatz. Unter der Woche sieht das wohl ganz anders aus. Hast du das Gefühl, du hast hier schon einmal von Berberaffen gelesen? Richtig, das letzte Mal habe ich eine Kolonie in Gibraltar besucht.

Pfahlbauten in Unteruhldingen bestaunen

In Anlehnung an die Tauchausgrabungen im Bodensee, ist in Unteruhldingen ein interessantes Pfahlbaumuseum entstanden. Die Pfahlbauer haben vor 3000 Jahren in dieser Gegend gelebt. Hier wurde ein Ausschnitt eines ihrer Dörfer nachgestellt.

Wir können so das alltägliche Leben von damals nachverfolgen und uns eine ungefähre Vorstellung davon machen, wie es gewesen sein muss, während der Stein- und Bronzezeit in den Hütten auf dem Wasser zu wohnen.

Besuch im Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen.

Besuch im Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen.

Ein ganzes Dorf auf dem Bodensee!

Ein ganzes Dorf auf dem Bodensee!

Übernachtungstipp

Wir haben im Hotel Ko’ono in Litzelstetten übernachtet. Das ist ein Vorort von Konstanz, wunderbar am Bodensee gelegen und ganz in der Nähe der Insel Mainau.

Das Hotel ist im hawaiianischen Stil gehalten, was mir als grosser Hawaii-Fan natürlich sehr sympathisch ist. Die Zimmer gehören zum guten Standard. Besonders bekannt sind die Burger, die hier serviert werden. Sie sind riesig und sehr lecker. Als Vegetarierin halte ich mich an den Burger aus Kichererbsen und bestelle einen reichhaltigen Salat dazu. Zum Nachmachen empfohlen!

Mein veganer Burger im Hotel Ko'ono.

Mein veganer Burger im Hotel Ko’ono.

Reisetipps

  • Der Bodensee ist ein beliebtes Reiseziel und das kommt nicht von ungefähr. Es ist eine wunderschöne Gegend mit vielen Attraktionen und sehens- und erlebenswerten Plätzen. Genau aus diesem Grund empfehle ich aber einen Besuch unter der Woche oder an den beliebten Orten alternativ am frühen Morgen oder gegen Abend.
  • Ein tolles Angebot ist die Bodensee Card Plus. Diese gibt es für 3 oder 7 Tage zu erstehen. Sie kostet 83 CHF / 69 Euro, resp. 131 CHF / 109 Euro für Erwachsene und berechtigt zum Besuch von über 160 Leistungen inklusive der Bodensee Kursschifffahrt. Das praktische an der Bodensee Card Plus ist, dass die Tage an denen die Card benutzt wird frei wählbar sind. Wenn du also 3 Tage löst, musst du nicht gleich alle 3 Tage auf einmal einlösen, sondern hast den ganzen Sommer Zeit, immer wieder an den schönen Bodensee zurück zu kehren. Und die Card wird grenzüberschreitend akzeptiert in Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein.

    Es gibt vieles zu entdecken am Bodensee!

    Es gibt vieles zu entdecken am Bodensee!

Hast du Lust noch mehr von Deutschland kennenzulernen? Hier gibts Inspiration:

Auf Instagram findest du immer wieder neue Ideen für deine Reiseziele und auf Pinterest gibts sogar ein eigenes Board mit Reisetipps für Deutschland. Und hier kannst du gleich direkt pinnen:

Kennst du den Bodensee auch? Wo gefällt es dir am besten?

Dieser Artikel entstand in bezahlter Kooperation mit Deutschland Tourismus. Ich bedanke mich für die Einladung. Die Meinung und Erfahrung bleibt wie immer meine eigene.

4 Kommentare

  • Step sagt:

    Den Bodensee habe ich vor einigen Jahren in 5 Tagen mit dem Fahrrad umrundet….sehr hübsch, besonders das deutsche Ufer….Lindau und Überlingen sind hier auch noch zu empfehlen…..für meine jährliche Radtour (auf der ich mich augenblicklich auch befinde, diesmal entlang der schwedischen Küste) ein sehr lohnendes Ziel….

    • Eine Fahrrad-Umrundung des Bodensees hört sich super an! Das bietet sich ja auch irgendwie an. Es gibt so viele wunderschöne Plätze, Campsites und natürlich auch kulinarisches zu entdecken!

  • Robin sagt:

    Sieht wirklich toll aus! Hatte eh mehr Reisen in der näheren Umgebung geplant, manchmal muss man nicht in die ferne schweifen wenn das gute so nah liegt 😉

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