Die besten Romane für unterwegs

Endlich wieder was zu lesen! Es gibt einfach unzählige Bücher, da fällt die Auswahl für einen richtig guten Roman manchmal gar nicht so leicht. Dafür habe ich hier den zweiten Teil meiner Roman-Empfehlungen für unterwegs. Bücher zum Träumen, Abschalten oder Schmunzeln. Viel Spass und Lesevergnügen damit! Und übrigens, zum 1. Teil gehts hier lang: Die besten Romane für unterwegs (Teil I).

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Ein Leben mehr

Die Kanadische Schriftstellerin erzählt von einem Ort, wo sie sich auskennt. Aus den Wäldern Ontarios. Hier leben drei eigenbrödlerische, alte Männer. Sie leben weit genug auseinander, um ihre Hütten nicht sehen zu müssen, aber nah genug, um einander täglich zu besuchen. Ihr Lebensabend wird durch die Ankunft einer Fotografin und einer alten Frau unterbrochen.

Ein Roman über das Alt werden, die Freiheit und die Liebe. Schön geschrieben und noch schöner zu lesen.

 

Naokos Lächeln

Murakami erzählt in seinem einzigartigen Stil die Geschichte von Toru, der sich an seine Jugend in Tokio in den 60er Jahren erinnert. Seine Geschichte der Liebe zu zwei grundverschieden Frauen. Da ist einerseits die Seelenverwandtschaft zu Naoko, deren Beziehung aber durch den Selbstmord eines gemeinsamen Freundes belastet wird. Andererseits gibt es da die lebenslustige Midori, die ihm immer wieder die verrückten Seiten des Lebens zeigt.

Ein Roman zum Versinken verleitet, aus dem man nach über 400 Seiten erstaunt feststellt, dass man sich ja gar nicht in den Bergen Japans befindet, sondern auf der heimischen Couch.

 

Die Stadt der Diebe

 

Der 17-jährige Lew muss zusammen mit seinem Mithäftling Kolja im Auftrag des Geheimdienstchef von Leningrad innerhalb von sechs Tagen zwölf Eier besorgen. Dies im Tausch für sein Leben. Und im ausgehungerten Leningrad im Januar 1942. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, in dem der introvertierte Jugendliche zusammen mit dem Frauenhelden und notorischen Lügner Abenteuer erlebt, die komisch und tragisch zugleich sind.

Ein Abenteuerroman, der die Brutalität und den Irrsinn des Zweiten Weltkrieges aber nicht verkennt.

 

Das Leben ist gut

 

Ein Roman, in dem es für einmal nicht ums Gehen, sondern um die Lust am Bleiben geht. Max führt in einem Schweizer Örtchen die Sevilla Bar. Er kennt alles und jeden und bringt jeden Morgen das Altglas zur Entsorgungsstelle. Seine Routine wird höchstens durch einen Stierkopf aus Spanien oder durch die plötzliche berufliche Abreise seiner Frau unterbrochen.

Herrlich unaufgeregt erzählt Capus vom Leben, in dem nichts spektakuläres passiert und doch so einzigartig schön ist.

 

Der Hut des Präsidenten

 

Der französische Präsident Francois Mitterrand isst in einer Brasserie, wo er versehentlich seinen Hut vergisst. Dieser landet auf Daniels Kopf, dem unscheinbaren Buchhalter, der sich durch diesen Hut erst so richtig lebendig fühlt. Von da an verändert sich sein Leben komplett, wie auch dieses von Fanny und allen weiteren Personen, die den Hut für begrenzte Zeit ihr Eigen nennen dürfen. Es entstehen neue Parfüms, Affären werden gelöst und Leute ändern sich um 180 Grad.

Wer auf der Suche nach luftig leichter Kost und einem Strandroman ist, ist mit dem Werk von Laurain bestens aufgehoben.

 

Der Glühwürmchensommer

 

Den 9-jährigen Victor beschäftigen viele Fragen. Warum leben seine Eltern getrennt, obwohl sie sich immer noch lieben? Was sucht seine Mutter in all den Büchern, die sie ständig liest? Und warum hat Pilar, seine zweite Mutter, panische Angst vor Schmetterlingen? Doch in diesem Sommer trifft er in der Ferienwohnung an der Côte d’Azur nicht nur neue Freunde, sondern auch die seltsamen Zwillingsjungen Nathan und Tom, welche ein Geheimnis bergen.

Eine Geschichte aus Kinderaugen, eine stille Handlung und ein perfektes Buch zum Abschalten.

 

Wir zählen unsere Tage nicht

 

Eine Familie, zwei Generationen und Lebenswege, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Isa und Severin, ein Künstlerehepaar über 60, sollen zurücktreten, den Lebensabend geniessen. Doch können sie das? Wollen sie das überhaupt? Ungern machen sie Platz für ihre – in ihren Augen – spiessigen Kinder. Die Tochter, Familienfrau, der Sohn, Seminarleiter, schlagen sich beide mit den Tücken des gutbürgerlichen Lebens herum und nicht zum ersten mal treffen innerhalb der Familie Welten aufeinander, als die Eltern einen überraschenden Entscheid bekanntgeben.

Ein für einmal etwas anderer Roman mit leisen Tönen zwischen den Zeilen. Erzählt wird über das Älterwerden, über unterschiedliche Lebensentwürfe und das Loslassen.

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