Wie sich mein Reisestil verändert hat

Vor genau zwanzig Jahren bin ich das erste Mal alleine verreist – süsse 15 Jahre alt. Es sollte der Beginn einer Leidenschaft sein. Wie sehen meine Reisen heute aus? Wie hat sich mein Reisestil verändert und was ist gleich geblieben?

Kürzlich bin ich auf die Blogparade von Sabine aufmerksam geworden – und sie hat mich zum Nachdenken gebracht. Sie reflektiert anlässlich ihres Geburtstages auf ihrem Blog Ferngeweht, wie sich ihr Reisestil im Laufe der Jahre verändert hat. Auch ich habe darüber nachgedacht und eigentlich ist das ein zu spannendes Thema, um meine Gedanken dazu nicht niederzuschreiben.

Bei mir hat sich einiges geändert in den letzten 20 Jahren. Wäre auch komisch wenn nicht, oder? Auch meinen Blog habe ich als allein reisende Backpackerin gestartet. Heute reise ich mit Partner und zwei Kleinkindern. Ist da grundlegend alles anders? Vieles, aber einiges ist dasselbe geblieben:

Nicht versiegende Abenteuerlust

Alleine durch den Dschungel Borneos? Surfen in Taghazout? Couchsurfing in El Alto in Bolivien? Oder Trekking um den Annapurna in Nepal? Ich liebe Abenteuer! Mit einem Badeurlaub oder durchgeplanten Reisen kann ich wenig anfangen. Viele dieser Abenteuer habe ich in jungen Jahren exzessiv gelebt und ja, manchmal hatte ich mehr Glück als Verstand.

Heute bin ich zwar etwas ruhiger geworden, die Abenteuerlust ist aber (glücklicherweise) nie versiegt. Nur halten sich die wilden Trips zur Zeit etwas im Rahmen, da ich meistens mit Kleinkindern reise. Auch das kann ein Abenteuer sein, glaube mir… Aber weisst du was? Es gibt noch so vieles zu entdecken! Die weite Welt ruft und lange lässt sich dieser Ruf nicht mehr unterdrücken… stay tuned.

Alleinreisen ist toll

Heute bin ich meistens mit der ganzen Familie unterwegs – und ich liebe es. Ich liebe es, meinen Partner an meiner Seite zu haben. Ich liebe es, dass ich das Privileg habe, meinen Kindern die Welt zu zeigen. Und mit diesen drei Personen werde ich wohl die nächsten 20 Jahre reisen.

Aber: Ich bin nach wie vor überzeugt vom Alleinreisen. Auf meiner grossen Reise, die mich während zwei Jahren kreuz und quer durch die Welt getrieben hat, bin ich für mich unglaublich gewachsen. Diese Jahre bezeichne ich heute immer noch als „die Zeit meines Lebens“. Das Alleinreisen hat mich vieles gelehrt und ich habe Grenzen überwunden, hinter denen ich mich sonst versteckt hätte. Und heute bin ich ganz einfach unglaublich dankbar für diese Zeit. Zumal es meine jetzigen Reisepartner ohne die Weltreise nicht geben würde…. Wenn du also irgendwie die Chance siehst alleine zu reisen: Unbedingt machen.

Alleine unterwegs in Kambodscha.

Die Sucht nach Wellen

Vor einigen Jahren habe ich meine Liebe zum Wellenreiten entdeckt. Es hat aber nicht sofort Klick gemacht. Meine ersten Versuche vor 10 Jahren in Panama kann man höchstens als „unglücklich“ bezeichnen. Seit daher hat sich aber viel getan. Auch dank den beiden Surfcamps die ich in Marokko und Portugal besucht habe. 

Im Moment kann ich mich höchstens als „landlocked“ bezeichnen. Ich bin schon lange nicht mehr auf dem Brett gestanden. Zwei Schwangerschaften haben mich daran gehindert. Ab und zu mal Surfen zu gehen liegt aus meiner Sicht nicht drin. Surfen ist etwas, was ich ganz oder gar nicht machen muss. Und im Moment bin ich bei Station „gar nicht“. Die Sehnsucht nach Meer und Wellen ist aber ungebrochen und lässt mich manchmal still vor mich hin weinen. Manchmal ist die Sehnsucht fast körperlich spürbar und ich weiss, es muss bald wieder losgehen.

Ewige Hawaii Liebe

Es gibt unglaublich viele tolle Orte auf dieser Erde. Bei nicht wenigen kann ich mir vorstellen dort zu leben. Und bei ganz vielen habe ich eine spezielle Bindung und möchte sie gerne wieder besuchen.

Südamerika ist mein Herzenskontinent. Ich liebe die Menschen, die Kultur, den Lebensstil und ich habe eine Menge Zeit dort verbracht. In Nicaragua habe ich meinen Partner kennengelernt und daher wird dieses Land für immer einen speziellen Platz in meinem Herzen haben. Überall auf der Welt habe ich gute Freunde – Malaysia, China, Philippinen…. 

Aber kein Platz auf dieser Welt hat mich so sehr verzaubert wie Hawaii. Die Inseln im Pazifik haben mein Herz erobert und in mir ein Gefühl hinterlassen, wie sonst kein Ort. Ich kann dir gar nicht genau sagen was es ist. Klar, die Natur, die Menschen, die Strände, die Wellen, sogar das Essen. Aber es ist mehr als das. Es ist dieses unbestimmte Gefühl da hin zu gehören. Dieses Gefühl hat mich seit der Ankunft in Hawaii begleitet und sich danach nirgendwo mehr eingestellt. Und das wird wohl immer so bleiben. Hawaii ist für mich der schönste Platz auf Erden.

Hawaii love

Was sich an meinem Reisestil verändert hat

Packen: Mal mehr, mal weniger

Packen ist doof. Fand ich schon immer, wird sich wohl auch nicht ändern. Auf meiner ersten längeren Backpackerreise mit 19 Jahren durch Südamerika, habe ich einen 95 Liter Rucksack mitgeschleppt. Der war meistens voll. Womit weiss ich heute auch nicht mehr, aber soviel Gepäck um alleine unterwegs zu sein? Nein danke. Auf Weltreise war es dann einiges weniger.

Zur Weltreisepackliste gehts hier lang…

Wenn ich alleine unterwegs bin, reicht heute ein Handgepäckstück. Meistens ist nicht mal das voll. Kein Schleppen, kein Warten am Rollband, einfach unterwegs sein. Das ist wohl die gängige Metamorphose aller Reisenden.

Leider, leider sieht die Sache mit Kindern wieder ganz anders aus. Hier stehe ich wieder am Anfang und wenn ich vor dem Gepäck für die nächste Reise mit der Familie stehe, denke ich mir immer, dass wir ja auch gleich Auswandern könnten. Würde wohl aufs selbe rauskommen. Windeln, Nahrung, Spielzeug, Ersatzklamotten, Buggy, Kindersitze…. es nimmt kein Ende. Auch wenn ich mir immer wieder vornehme so wenig wie möglich zu packen: Es ist jedes Mal ein Berg voller Gepäck! Vielleicht habe ich das Packen für eine Familie in ein paar Jahren auch raus…

Unterkunft mit Stil

Zugegeben, ein Fan von Dorms war ich noch nie. Ich reise zwar um Leute kennenzulernen, aber nicht andere Reisende, sondern Einheimische. Da ich gerne alleine bin, fällt die Suche nach Reisepartnern unterwegs weg. Wenn ja und wenn es passt: super. Wenn nicht: völlig egal. Auf meiner Weltreise habe ich aber gelegentlich in Dorms übernachtet. Vor allem in Ländern wo das Reisen teuer ist, wie beispielsweise in den USA. Dann habe ich aber versucht in möglichst kleinen, feinen Dorms unterzukommen. Aber auch ich habe in Dorms mit 16 Leuten geschlafen, wovon die Hälfte betrunken war und die andere Hälfte gerade Sex hatte. Kann man erleben, ist aber kein Muss….

So findest du die perfekte Unterkunft

Als reisende Familie sind wir heute bevorzugt in Hotels unterwegs. Gerne auch in Ferienwohnungen oder via Airbnb. Gerade wenn die Kinder sehr klein sind, ist letzteres eine gute Wahl. Küche mit Wasserkocher und Geschirr, Hochstühle, Babybetten und Platz zum Spielen sind wichtig und solche Hotels sind selten zu finden.

Dennoch gibt es auch in Boutique Hotels – meiner eigentlich bevorzugten Unterkunftsart – Familienzimmer und auf Anfrage Kinderbetten und Ausstattung für Babys.

Generell hat sich mein Reisestil aber deutlich von „hauptsache günstig“ zu „hauptsache mit Stil“ verlagert, auch wenn ich ab und zu alleine unterwegs bin. Ein schönes Hotel, gerne auch etwas ausgefallen, aber immer mit Stil, ist mir heute wichtig. Ich plane auch schon mal Routen um eine bestimmte Unterkunft rum und übernachte gerne in etwas spezielleren Unterkünften.

Weniger ist mehr

Ich bin immer eher langsam gereist. Ich mag es, wenn ich einen Ort oder ein Land vertieft kennenlernen kann. Gleichzeitig war ich noch nie so schnell unterwegs wie auf Soloreisen. Das ganz einfach aus dem Grund, weil ich alles in meinem Tempo anschauen konnte und auf niemanden Rücksicht nehmen musste. Heute gibt es da drei weitere Personen, die ihre Ansprüche anmelden.

Bei Reisen mit zwei Kleinkindern lautet unsere oberste Regel „Weniger ist mehr“. Wir planen einen Programmpunkt pro Tag. Das kann das Anschauen einer Sehenswürdigkeit sein, einen Strandtag oder einen grossen Einkauf. Alles was dazu noch reinpasst ist ein Gewinn und hinterlässt ein besseres Gefühl, als wenn wir von fünf Sachen nur zwei gemacht haben.

Dementsprechend kommen wir auch nicht besonders schnell vorwärts. Wir unternehmen gerne Roadtrips, die sind aber wegen den Kindern jetzt einiges kürzer. Die Strecken sind nicht mehr so lang und möglichst ohne Kurven, Ziele immer auch auf kindertauglichkeit geprüft. 

Weniger ist mehr. Obwohl ich es zugegebenermassen manchmal vermisse, nicht einfach ein paar Stunden fahren zu können oder nicht die kurven- und aussichtsreiche Passstrasse zu fahren.

Bevorzugt sind wir mit dem Auto unterwegs.

Warum in die Ferne schweifen, wenn….

Ja, warum? Es gibt -zig Gründe dafür und ich gehöre zu den ersten, die diese alle aufzählen kann. Ich habe viel von der Welt gesehen. Und ja, es zieht mich immer noch an die entlegensten Ecken der Welt. Es gibt aber zwei Gründe, warum ich das zur Zeit nicht mache:

  1. Meine Familie

Ja, die ist irgendwie an allem schuld. Aber um ans andere Ende der Welt zu gelangen, muss ich in ein Flugzeug steigen. Und mit einem Baby und einem Kleinkind in der Trotzphase schreckt mich das ab. Das fängt bereits bei der Flugbuchung an, die so schon einiges komplizierter ist, als einfach für Erwachsene. 

Aus Sicherheitsgründen und Bequemlichkeit wollen wir auch für unser Baby einen eigenen Sitzplatz. So schleppen wir ein MaxiCosi mit und ein spezielles Gurtsystem für die Zweijährige. Diese Buchung lässt sich nicht einfach im Internet durchführen, sondern nur per Hotline der Fluggesellschaft. Und dann ist auch immer eine Diskussion um die Sicherung der Kids… Es fängt also schon bei der Buchung an, wenn wir noch nicht einmal gepackt haben. Verlockend ist das nicht. Und eben, vom Flug und der Bespassung der Kinder ganz zu schweigen.

  1. Klimabedenken

Der zweite Grund für meine zurückhaltende Flugbuchungen sind meine Klimabedenken. Ich möchte eigentlich so wenig wie möglich fliegen, obwohl ich mich nicht per se gegen das Fliegen ausspreche. Ich werde auch weiterhin ab und zu in ein Flugzeug steigen. Im Moment beschränkt sich das aber auf einmal pro Jahr – auch als Reisebloggerin. Meine Gedanken zu diesem Thema habe ich im Artikel Das schlechte Gewissen fliegt mit niedergeschrieben. 

Gerade durch meine Weltreise bin ich in meinem Leben bereits unglaublich viel geflogen. Das ist nichts, worauf ich stolz bin. Die Übersicht über die Anzahl meiner Flüge habe ich schon längst verloren. Mit diesem Fakt konnte man früher angeben, heute ist es etwas wofür man sich schämt. So ändern sich die Zeiten. Und das ist gut so. 

Momentan sind bei mir also eher europäische Ziele angesagt. Meine Zeit der längeren Fernreisen kommt aber wieder. Es gibt noch vieles zu sehen!

Die Welt durch Kinderaugen sehen

Zu Beginn unserer Zeit als kleine Familie habe ich mich an diesem Spruch festgehalten. Entschleunigung, langsames Reisen, bewusster Wahrnehmen, Dinge sehen, die ich seit Jahren nicht mehr beachtet habe….. Ja, das Reisen mit der Familie hat mein gesamtes Reiseleben auf den Kopf gestellt. Und ja, die oben genannten Argumente treffen auch alle zu und sind durchaus als positiv zu verbuchen. Aaaaaaber: Die Spielplätze sind auf der ganzen Welt gleich langweilig und beim Schnecken beobachten sterbe ich nach fünf Minuten vor Langeweile!

Ich würde auch gerne wieder einmal so reisen, wie ich es will. Nicht um sechs Uhr morgens aufstehen. Dann essen wann ich es will. In einer anständigen Geschwindigkeit und ohne, dass ich  danach Essensreste vom Boden kratzen muss. Hach, und wie wäre es mit eigentlich ganz langweiligen Erwachsenenkram wie ein Museum besuchen – eines ohne tote Tiere?

Du siehst, mit Kindern reisen ist eine tolle Sache. Ich möchte auch gar nicht mehr ohne, denn meine zwei Exemplare gebe ich um keinen Preis der Welt wieder her. Aber um bei der Wahrheit zu bleiben: es kann aber auch ganz schön anstrengend und manchmal auch langweilig sein.

Kinder können sich die eigenwilligsten Orte für eine Pause aussuchen.

Vegetarisch um die Welt

Das Essen ist für mich ein wesentlicher Bestandteil des Reisens. Ich schreibe auch gerne mal darüber, wie zum Beispiel über die Küche Malaysias oder Vietnams. Über die Jahre habe ich einiges an komischen Sachen ausprobiert, meistens waren es Tiere. Kobrasteak, Chili-Schnecken oder Quallensalat, um nur einige der Gerichte zu nennen. Es war jedes Mal ein kleines Abenteuer und meistens ist auch eine gute Geschichte damit verbunden. 

Heute dreht sich mir dabei der Magen um. Seit etwas mehr als einem Jahr bin ich überzeugte Vegetarierin. Ich war schon einmal in Teenagerzeiten für ein paar Jahre Veggie, habe dann aber in Marokko wieder angefangen Fleisch zu essen. Heute kann ich mir das nicht mehr vorstellen.

Weltweit gibt es immer mehr Angebote, Gerichte und Restaurants, die leckere vegetarische oder vegane Küche anbieten. Vielerorts ist es aber manchmal trotzdem schwierig, gutes Essen ohne Fleisch zu bekommen. Zuletzt fand ich es bei unserem Roadtrip durch Andalusien schwierig, leckeres Essen zu finden. Die spanische Küche ist ganz auf Fleisch ausgelegt und Restaurants bieten oft einfach Spaghetti mit fader Tomatensauce als vegetarisches Gericht an. Zum Glück wird die Vielfalt der vegetarischen Küche immer bekannter. Heute suche ich mir manchmal bereits im Vorfeld gute Veggie Restaurants raus.

Fazit

Ich liebe immer noch dieselben Dinge: Schöne Unterkünfte, Sport, gutes Essen. Ich bin am liebsten in der Natur, mag aber auch das Leben in Grossstädten. Die kulturelle Seite meines Reiselandes kennen zu lernen ist mir wichtig und ich suche den Kontakt zu Einheimischen. Perfekter Swell und mein Surfbrett machen mein Glück perfekt.

Seit wir als Familie unterwegs sind, hat sich mein Reisestil aber grundsätzlich verändert. Reiseziele, die näher sind, langsameres Reisen, bewusster Umgang mit Ressourcen. Diese Veränderung ist einerseits selbstgewählt und andererseits durch die Umstände gegeben. 

Ich habe mich verändert, mein Blog auch und meine Leser sind mit mir gewachsen. Gewisse Phasen im Leben verändern den Reisestil und plötzlich werden andere Dinge aktuell. Prioritäten verschieben sich. 

Meine Leidenschaften sind aber dieselben geblieben und ich habe das Glück, dass ich sie jetzt mit meinen drei liebsten Personen teilen darf. Da stellt sich mir die Frage: Was will ich eigentlich mehr?

Mit Kindern um die Welt reisen.

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Willst du wissen wie sich der Reisestil von anderen Bloggern über die Jahre verändert hat? Mehr dazu findest du bei der Blogparade von Ferngeweht.

Und jetzt du: Wie hat sich dein Reisestil über die Zeit verändert? Teile deine Erfahrungen mit einem Kommentar. Ich bin gespannt!

6 Kommentare

  • Wow, da hat sich bei Dir ja wirklich viel getan! Aber kein Wunder bei zwei Kindern. Da dreht sich die Welt schon mal andersherum, nicht wahr? 😉 Danke für den schönen Beitrag zu meiner Blogparade!

  • Step sagt:

    Hallo Sarah,

    Ich verfolge deinen Blog ja nun schon wirklich lange, und natürlich sind mir all diese Veränderungen, die du hier so schön zusammengefasst hast, nicht entgangen. Und es ist klar, dass, wenn man sich für Kinder entscheidet, nichts mehr ist wie es einmal war.

    Bei mir hat sich seit 20 Jahren, also die Zeit,die ich nun schon als Flugbegleiter arbeite, eigentlich wenig verändert. Ich hätte zwar gern die Zeit, mehr zu reisen und auch länger an Orten zu verweilen, aber seit ich den 20er Jahren entwachsen bin, gehöre ich wie du zur Spezies, die weder gerne in Dorms noch im Zelt übernachtet, sondern halbwegs stilvolle Unterkünfte bevorzugt und daher Boutique Hotels, nette B&Bs oder Airbnb Appartments ansteuern. Sprich, Arbeitszeit reduzieren um mehr Zeit zu haben, wäre zwar ein Traum, aber ohne funktionierende Kreditkarte lässt sich dieser Reisestil eben nicht umsetzen….auch esse und trinke ich gerne gut (und ich fürchte auch wenn es ökologisch sinnvoll wäre wird das bei mir genusstechnisch nie rein vegetarisch sein) und auch da drehe ich dann nicht gerne jeden Cent um.

    Was auch gleich geblieben ist, und jetzt, wo ich auf die 50 zugehe, sich wohl auch nicht mehr ändern wird…..ich liebe das Alleinreisen nach wie vor am meisten, und Kinder werden für mich in diesem Leben wohl kein Thema mehr werden, dazu liebe ich meine Freiheit und Unabhängigkeit zu sehr. Auch zieht es mich nach wie vor am meisten weit in die Ferne, je exotischer, desto spannender….auch ich entdecke zwar zwischendurch gerne mal Teile Europas, das wahre Feuer entfacht sich aber erst, wenn ich den Kontinent verlasse, wobei auch ich Lateinamerika besonders ins Herz geschlossen habe….

    Ja, viel zu erzählen…. und ich bin natürlich auch schon gespannt, wie deine ersten weiten Reisen mit Kindern dann mal aussehen werden. Wie immer, so bleibe ich natürlich dran.

    • Wie immer schön von dir zu lesen, Step. Danke für deinen Kommentar. Die Zeit haben länger zu reisen…. Das ist es, woran ich zur Zeit arbeite und ich bin sicher, lange wird es nicht mehr dauern, bis es soweit ist.

      Zum Thema “Alleinreisen” habe ich ja auch schon im Artikel geschrieben: Es ist einfach toll! Ich bin froh um alle Reisen, die ich alleine gemacht habe. Diese Erinnerungen gehören zu den Besten, die ich habe.

  • Nadine sagt:

    Genauso ist es, mit den Jahren verändert man sich wenn es um seine Reisen geht. Früher hab ich nur noch ganz günstigen Angeboten geschaut und auch mal 3 Wochen nur in Hostels gepennt… Das eine schön, das andere widerlich … Heute würde ich niemals mehr etwas buchen was zu günstig oder ist unter 9 Bewertungen hat.
    Da schreit das Prinzesschen doch raus aus mir…

    Toller Blog!

    LG aus Marrakesch,

    Nadine

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