Serbien: Der grosse Reiseführer und Routenplaner

Eine Woche Sommerferien und wo soll es hingehen? Meine einzige Bedingung: Ein Land, dass ich noch nicht kenne. Also warum nicht Richtung Balkan? Da ich eigentlich keine grosse Ahnung von den jeweiligen Ländern in diesem Gebiet hatte, haben wir das Ziel von der besten Flugverbindung abhängig gemacht. Und das sollte sich als Belgrad herausstellen. Also ab nach Serbien! Serbien? Was gibts denn da eigentlich?

Das gibt es in Serbien: Wunderschöne Natur!

Das gibt es in Serbien: Wunderschöne Natur!

Das haben wir uns auch gefragt und wurden wiederum auch immer wieder gefragt. Wie sich herausstellte, ist Serbien ein Land, dass kaum bereist wird. Obwohl immer mehr Leute den Balkan als Reisedestination entdecken, bleibt Serbien meist aussen vor. Das Land kann keine Strände wie Kroatien bieten, keine Städte wie Sarajevo und irgendwie… Ist es da nicht voll gefährlich? So jedenfalls sind die Gedanken der Leute, mit denen ich mich über Serbien unterhalten habe.

Diese Voraussetzungen haben meine Neugier natürlich noch viel mehr angestachelt und ich wusste, Serbien sollte ein perfektes Reiseziel für mich werden. Tatsächlich habe ich sogar im Internet wenig bis gar nichts gefunden und Reiseführer gibt es auch keinen, den ich wirklich empfehlen kann. Nun bin ich aber zurück und um einiges schlauer und ich kann dir hier meine Tipps mitgeben. Denn eines vorneweg: Ab nach Serbien. Und zwar besser früher als später.

Warum Serbien

Serbien war eine Zufallsdestination. Ich kann dir aber eine ganze Menge Gründe liefern, warum auch du unbedingt nach Serbien reisen solltest. Das Land ist alles andere als überlaufen (warum nicht, ist mir auch ein Rätsel), dementsprechend ist es günstig und die Menschen sind super lieb. Ja wirklich extrem lieb. Es ist lange her, seit ich als Reisende so freundlich willkommen geheissen wurde. 

Ausserdem gibt es unglaublich viele Highlight in der Natur zu entdecken. Nationalparks, in denen du praktisch alleine unterwegs bist, Seen zum Baden und Städte, die hip und trendy sind.

In Serbien gibt es vieles zu erleben. Kleine Inspiration gefällig?

  • Den Tara Nationalpark besuchen
  • Die weiteste Stelle der Donau sehen
  • in unberührter Natur wandern
  • In Belgrad von der Festung Kalemegdan den Sonnenuntergang geniessen
  • Den kurvenreichen Fluss Uvac von oben beobachten
  • In kleinen Städten im Landesinnern das alltägliche Leben beobachten
  • Dich wieder einmal mit Händen und Füssen verständigen
  • unverschämt günstig Essen
Der Topspot für den Sonnenuntergang in Belgrad: Die Festung Kalemegdan.

Der Topspot für den Sonnenuntergang in Belgrad: Die Festung Kalemegdan.

Um dir die Reiseplanung etwas zu erleichtern, habe ich hier einmal die wichtigsten Reiseinformationen gesammelt und zusammengestellt.

Reisezeit

Die Jahreszeiten sind wie in Mitteleuropa: kalte Winter, warme Sommer. Die Sommer können aber durchaus einiges wärmer werden als in der Schweiz oder in Deutschland, 35 Grad sind keine Seltenheit. Serbien ist gebirgig, daher in höheren Lagen dementsprechend kühler. Die beste Reisezeit ist zwischen Mai und September.

An-/Abreise

Serbien ist am einfachsten über den Nikola Tesla-Flughafen in Belgrad zu erreichen. Aus der Schweiz gibt es Direktflüge ab Zürich, aus Deutschland ab den meisten grösseren Flughäfen. Je nach Standort beträgt die Flugdauer 1.5-2 Stunden.

Der Nikola Tesla Flughafen ist klein und übersichtlich und man findet sich ganz einfach zu Recht. Für Schweizer, Deutsche und Österreicher ist keine spezielle Einreisegenehmigung nötig. Ein gültiger Reisepass reicht aus.

Vom Flughafen in die Stadt

Es gibt die Möglichkeit per Stadtbus oder Minibus ins Zentrum Belgrads zu gelangen, die Fahrt dauert ca. 30-45 Minuten und ist spottbillig. Wer spät ankommt, gelangt mit dem Taxi ins Stadtzentrum. Da es oftmals Abzocke unter den Taxis gibt, am besten einen Taxivoucher in der Ankunftshalle holen und so mit einem lizenzierten Taxi fahren. Die Fahrt kostet 1800 Dinar.

Unterwegs auf Serbiens Bergstrassen.

Unterwegs auf Serbiens Bergstrassen.

Übernachtung

In Serbien eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden, gestaltet sich ganz einfach. In grösseren Orten kannst du über die üblichen Portale eine Unterkunft reservieren. Auf dem Land oder in Kleinstädten kannst du auch einfach hinfahren und mal schauen. Es findet sich immer etwas, auch in der Hochsaison. Zimmer sind oft mit „Rooms“ oder „Sobe“ angeschrieben und du entdeckst die Schilder, wenn du durch den Ort läufst. Ein einfaches Doppelzimmer in ländlichen Gegenden kostet zwischen 10 und 15 Euro. In Städten oder grösseren Orten gilbt der Preis dann pro Person und Nacht und nicht pro Zimmer.

Achtung, in Serbien gibt es eine Besonderheit zu Beachten: Wenn du in deiner Unterkunft eincheckst, werden peinlich genau alle deine Daten auf eine Touristenkarte niedergeschrieben und du wirst immer nach dem Ort gefragt, wo du in das Land eingereist bist. Du bist verpflichtet, dich immer bei Ankunft bei der örtlichen Polizei zu melden. In der Regel übernimmt das aber die Unterkunft und händigt dir dabei eine Kopie der Touristenkarte aus. Diese musst du bei der Ausreise auf Verlangen vorweisen können. Das wird aber alles äusserst selten kontrolliert und ist ein Überbleibsel aus alten Zeiten.

Geld

Die Währung in Serbien ist der Dinar. Dieser ist in 100 Para unterteilt, wobei es aber keine gültigen Para-Münzen mehr gibt. Zur Orientierung: 1000 Serbische Dinar sind rund 8.10 Euro (Stand September 2016).

Es kann fast überall mit Kreditkarte bezahlt werden und der Bezug an Geldautomaten mit Visa/Mastercard ist kein Problem.

Alltägliches Bild auf Serbiens Strassen.

Alltägliches Bild auf Serbiens Strassen.

Sprache

In Serbien wird die serbische Sprache gesprochen und die kyrillische Schrift geschrieben. Im Alltag  wird aber auch sehr oft die lateinische Schrift benutzt.

Vielen Serben sprechen Englisch, einige sogar Deutsch. In abgelegenen Gebieten auf dem Land kann es aber durchaus vorkommen, dass man mit Englisch nicht sehr weit kommt. Ein paar Brocken Serbisch schaden also nicht, aber mit Händen und Füssen kommt man notfalls auch über die Runden. Fast alles ist in lateinischer Schrift angeschrieben.

Auto

Eine Reise durchs Land lässt sich mit dem Bus bewerkstelligen. Um an die richtig schönen Plätze zu kommen, empfehle ich aber ein Auto. Die Automiete ist in Serbien problemlos und sehr billig über die gängigen Mietportale möglich. Ein Mittelklassewagen für eine Woche kostet um 200 Euro, der billigste Wagen ca. 140 Euro

Achtung: Wer in angrenzende Länder reisen will, sollte die Vertragsbedingungen sehr genau lesen. Oft ist ein Grenzübertritt nicht oder nur in ganz bestimmt Länder möglich. Wer in Serbien ein Auto mietet, dem wird der Grenzübertritt in fast alle angrenzenden Länder per Vertrag verboten. Zwischen den Landesgrenzen lässt es sich aber einfach per Bus oder Sammeltaxi reisen.

Der Vorteil des Mietautos: Man kommt auch in abgelegene Gebiete.

Der Vorteil des Mietautos: Man kommt auch in abgelegene Gebiete.

Essen und Trinken

Veganer und Vegetarier aufgepasst! Serbien ist ein fleischlastiges Land und der Verzehr von Fleisch bereits zum Frühstück, ist das Normalste überhaupt. Dies zieht sich durch den ganzen Tag, kaum ein Menu kommt ohne Fleisch aus. 

Am bekanntesten in unseren Breitengraden ist Ćevapčići, gegrillte Fleischröllchen, die es in Serbien tatsächlich an jeder Ecke gibt. Es gibt Fleisch in allen Variationen, sehr oft wird es von lokalem Schafskäse begleitet. Beliebt sind auch Suppen und Eintöpfe. Natürlich kann in den Städten die Küche aus aller Welt genossen werden. Es lohnt sich ausserordentlich, sich in Serbien ein chices Essen zu leisten, welches mit mehreren Gängen und Getränken kaum mehr als 25-30 Euro kostet.

Getrunken wird in Serbien oft Pivo, Bier. Nicht zu unterschätzen ist der serbische Wein, wo vor allem der Weisswein hervorsticht. Es gibt sogar eine Weinroute quer durch das Land.

Trinkgeld

Kein Muss, aber 5-10% sind üblich in Restaurants.

Reisebudget

Serbien ist ein sehr günstiges Reiseland. Speziell das Essen ist super billig und auch die Unterkünfte sind für einen guten Preis zu haben. Für eine Reise zu zweit mit Doppelzimmer, Essen und Auto, kann mit 30-35 Euro pro Tag gerechnet werden. Und darin sind schon Extras wie Alkoholika und Ausflüge eingerechnet.

Reiseroute

Wir sind innerhalb einer Woche einmal quer durch Serbien gefahren. 1318 Km sind da zusammengekommen. Die Strassen sind meistens gut, auf der Autobahn wird 120 Km/h gefahren und Maut bezahlt. An der Grenze zu Bosnien sind wir viele Bergstrassen gefahren, welche natürlich mehr Zeit benötigen, aber dafür unglaubliche Aussichten bieten.

Auf den kleineren Strassen im Gebirge kann es schon auch vorkommen, dass es Schlaglöcher in den Strassen hat oder diese nicht so gut ausgebaut sind. Im Grossen und Ganzen ist das Vorwärtskommen mit Auto in Serbien aber problemlos.

Belgrad

Die Hauptstadt mit über 1.3 Millionen Einwohner ist meist der erste Berührungspunkt mit Serbien. Mir hat Belgrad gleich zu Beginn weg gefallen. Eine Grossstadt, aber nicht zu unübersichtlich, spannend und neu, irgendwie ein bisschen chaotisch und doch nicht so, dass sie einem gleich verschluckt.

Ausserdem gibt es viele schöne Aussichtspunkte, Streetart, Parks und eine wunderbare Flaniermeile. Aber nicht nur das: Belgrad hat auch den Ruf der Partyhauptstadt Europas und das Nachtleben kann sich tatsächlich sehen lassen. Im Sommer findet dieses vor allem an den Flüssen statt und dort auf Hausbooten, die zu Clubs umfunktioniert worden sind.

Belgrads Innenstadt. Einfach schön!

Belgrads Innenstadt. Einfach schön!

Auch viele Streetart gibt es in Belgrad!

Auch viele Streetart gibt es in Belgrad!

Übernachtungstipp: Hostel Hedonist II, sauberes und gutes Hostel mit toller Lage. Eigenes Zimmer mit Doppelbett um die 38 Euro, Dorm zwischen 10 und 14 Euro.

Hostel Bongo, stylishes und neues Hostel an zentraler Lage, alles super zu Fuss erreichbar und nahe Einkaufspassage, eigenes Zimmer mit Doppelbett 39 Euro, Dorm 15-17 Euro.

Bajina Basta

Die Kleinstadt mit knapp 10’000 Einwohnern ist von Belgrad in 3-3.5 Stunden zu erreichen und liegt ganz im Westen des Landes, direkt an der Grenze zu Bosnien-Herzegowina. Bereits die Fahrt nach Bajina Basta lohnt sich, da diese über Pässe und viele Serpentinen führt. Die Strecke bietet wunderbare Aussichten nach Bosnien und über Serbien. Die Fahrt ist schon ein Highlight an sich und das letzte Stück führt dem Fluss Drina entlang.

Bajina Basta hat eine sehr informative und umfangreiche Touristeninformation. Diese hilft bei allen Fragen fachkundig und enthusiastisch weiter. Uns haben Sie tolles Kartenmaterial für die Wanderung am nächsten Tag vermittelt, uns mit Informationen zugedeckt und auch gleich noch ein Apartment zur Übernachtung vermittelt.

In Bajina Basta ist auch das Haus im Fluss Drina zu finden. Dieses steht bereits seit über 40 Jahren dort und wurde von ein paar Freunden gebaut, welche einen Platz zum Sonnen haben wollten. Seit das Bild im 2013 in National Geographic erschienen ist, wurde es regelrecht berühmt. Aber Achtung, das Bild kennen zwar viele, aber obwohl es eine Touristenattraktion in Serbien ist, muss hier niemand mit Menschenassen rechnen. Wir reden ja immer noch von Serbien und hier ist man an den schönsten Orten überhaupt fast mutterseelenalleine. Ebenso lohnt sich die Einkehr ins Restaurant, welches gleich nebenan liegt und von wo man von der Terrasse aus einen Top Blick auf den Drina und das Haus hat. Es ist auch nicht teurer als sonst wo in Serbien.

Das Flusshaus am Drina.

Das Flusshaus am Drina.

Im Fluss Drina lässt es sich auch wunderbar Baden. Der Fluss ist zwar kalt, dafür sauber und klar und ausserhalb von Bajina Basta finden sich Plätzchen zum Verweilen und Geniessen.

Baden am Fluss Drina in Serbien.

Baden am Fluss Drina in Serbien.

Übernachtungstipp: Hier haben wir in einem Apartment übernachtet, dass uns von der Touristeninformation empfohlen wurde und nur ein paar Schritte davon über einem kleinen Laden liegt. Bezahlt haben wir 11 Euro pro Person, aber weiterempfehlen kann ich es nur bedingt, da es, sagen wir mal, etwas streng gerochen hat.

Mitrovac

Nur eine Stunde von Bajina Basta entfernt liegt der Kurort Mitrovac. Hier ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt um Serbien im Rahmen einer Wanderung kennenzulernen und den Tara Nationalpark zu Fuss zu erkunden. Der Ort ist ebenso ein beliebtes Ausflugsziel für Schulklassen oder Schulsportlager. Eine Wanderung in der Gegend empfehle ich wärmstens, die Aussichten sind wunderschön und man hat fast den ganzen Nationalpark für sich alleine.

Wandern im Tara Nationalpark in Serbien.

Wandern im Tara Nationalpark in Serbien.

Tolle Aussichtspunkte und Wanderungen im Tara Nationalpark.

Tolle Aussichtspunkte und Wanderungen im Tara Nationalpark.

Nova Varos

Die Kleinstadt nahe dem Zlatarsee ist perfekter Ausgangspunkt um die Gegend zu erkunden, den von hier aus lässt sich so einiges an tollen Ausflügen unternehmen.

Mein Tipp für dich ist ein Ausflug zum Fluss Uvac. Am besten fährst du nach Rastoke, dort werden für ca. 12 Euro Touren durch den Uvac Canyon angeboten.

Hallo Uvac! So schön ist Serbien!

Hallo Uvac! So schön ist Serbien!

Übernachtungstipp: Hotel Vila Tourista. Dieses liegt gleich an der Hauptstrasse und wird von einer netten Dame geführt. Einfaches Zimmer mit Doppelbett, 10 Euro pro Person.

Kragujevac

Das Städtchen mitten in Serbien bietet sich als Zwischenhalt an, wenn man das Land der Breite nach durchquert. Hier lässt sich das serbische Kleinstadtleben perfekt beobachten. Es gibt eigentlich nicht viel zu besichtigen, dennoch ist es eine schöne Stadt mit Flair. Es lässt sich gut essen und ausgehen, hier wird das abendliche Sehen und Gesehen werden noch richtig zelebriert. Die Leute putzen sich heraus, stolzieren Arm in Arm den Weg entlang und zeigen, was es zu zeigen gibt.

Unterwegs in Serbien...

Unterwegs in Serbien…

Übernachtungstipp: Hotel Stari Grad. Das Hotel ist netter Durchschnitt, aber für 30 Euro pro Nacht eine ganz passable Wahl.

Donji Milanovac

Dieser Ort ist der einzige, der mich in Serbien enttäuscht hat. Hier gibt es nichts zu sehen, nichts zu tun und eine tolle Unterkunft haben wir auch nicht gefunden. Wir haben nur hier übernachtet, weil wir am nächsten Tag eine Wanderung im Djerdap Nationalpark unternehmen wollten.

Gesagt, getan. Dies war aber auch nur mit viel Glück möglich, den die Wanderung im Nationalpark darf nicht ohne Guide unternommen werden und muss dementsprechend angemeldet werden. Beim Nationalparkbüro haben wir am vorherigen Abend um 17 Uhr gerade noch so einen Guid ergattern können. Der Guide stellt sich aber auch als Fischereiinspektor heraus, welcher wenn er Zeit hat einspringt, um mit Touristen durch die Wälder zu streifen.

Unterwegs im Djerdap Nationalpark und mit Blick über die Donau.

Unterwegs im Djerdap Nationalpark und mit Blick über die Donau.

Durch die mangelnde Verständigung haben wir schlussendlich auch nicht die Tour gemacht, welche wir eigentlich vorgehabt haben, sondern eine eher langweilige Tour durch den Wald auf einen Aussichtspunkt. Wenn irgendwie möglich suche ich mir immer Rundwanderwege aus. Ich hasse es, den selben Weg hin und zurück zu laufen. Bei dieser Tour, die etwa zwei Stunden gedauert hat, sind wir einen einfachen Weg zum Aussichtspunkt und wieder zurück gelaufen. Das Ganze hat 1 Euro (!) pro Person gekostet und bietet einen schönen Blick über die Donau. Ganz nett, wenn du eh in der Gegend bist. Extra hinfahren musst du meiner Meinung nach aber nicht.

Novi Sad

Da uns die Gegend um den Djerdap nicht sonderlich beeindruckt hat, sind wir spontan nach Novi Sad gefahren. Novi Sad ist die zweitgrösste Stadt des Landes und konnte uns hingegen wieder so richtig begeistern. Es ist eine Studentenstadt und dementsprechend jung und alternativ. Es gibt unzählige Cafes und Bars, interessante Märkte und einige spannende Veranstaltungen. Jährlich findet auch das bekannte Festival „Exit“ in der Nähe statt. Novi Sad auf die Reiseliste zu nehmen lohnt sich – es zeigt ein junges Serbien, ein pulsierendes Serbien, einen Ort, den ich sehr gut in Erinnerung behalte.

Wie jeder Ort in Serbien, gibts auch in Novi Sad immer zwei Seiten. Mal wunderschön...

Wie jeder Ort in Serbien, gibts auch in Novi Sad immer zwei Seiten. Mal wunderschön…

...und um die nächste Ecke mit viel Kontrast.

…und um die nächste Ecke mit viel Kontrast.

Übernachtungstipp: Am Stadtrand gelegen haben wir uns im Boutique Hotel Arta einquartiert. Ein tolles Zimmer mit super leckerem Frühstück, aber nur für die zu empfehlen, welche mit Auto unterwegs sind. Ansonsten ist es einfach zu mühsam immer mit ÖV in die Stadt zu fahren. Doppelzimmer ab 40 Euro.

Fazit

Serbien ist eigentlich ganz einfach zu bereisen, denn wie gesagt – die Menschen sind freundlich uns hilfsbereit, heissen einem Willkommen und das ist ja mal der Grundstein für eine gelungene Reise. Ausserdem ist das Reisen und der Lebensunterhalt günstig und es gibt unglaublich vieles zu entdecken. Und gerade weil Serbien wenig bereist wird und von vielen Balkan-Reisenden aussen vor gelassen wird, lohnt sich die Reise nochmal mehr. Es gibt so nämlich noch viel mehr zu entdecken! Viel Spass in Serbien!

Hast du noch weitere Fragen oder Ergänzungen?

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