InstaRückblick: Mein Reisejahr 2016

2016 war ein reiseintensives Jahr und es gibt vieles, worauf ich zurückschauen kann. Ich war unglaublich viel unterwegs, habe schöne Gegenden gesehen, oft sehr sportliche Reisen gemacht und ich habe viele spannende Menschen getroffen. Auf meiner Lieblings-Social-Media App Instagram habe ich wie immer alles dokumentiert und Tag für Tag die besten Momente aus meinen Reisen geteilt. Bist du dabei bei einem kleinen InstaRückblick aufs 2016?

Januar

In das neue Jahr 2016 bin ich in Amsterdam gestartet. Über Silvester habe ich dort ein paar schöne Tage mit Freunden verbracht und die altbekannte Stadt von neuem entdeckt. Amsterdam geht irgendwie immer, oder? Die Stadt wird nie wirklich langweilig und wenn man mal die üblichen Touri-Sachen gesehen hat bleibt endlich Zeit, die wirklich interessanten Seiten der Stadt zu entdecken.

Bald darauf habe ich mich zusammen mit anderen Reisebloggern aufgemacht, die Winterlandschaft in Tirol zu entdecken. Mit einem einzigartigen Programm ging es vier Tag lang richtig spannend zu und her – obwohl ich dank einem Oberschenkelhalsbruch leider nicht aufs Snowboard konnte, durfte ich andere tolle Dinge ausprobieren. Dazu hat auch das Lamatrekking gehört, was ein echt cooles Erlebnis war. Mit diesen ruhigen Tieren durch das verschneite Tirol zu wandern – ein Traum! Aber wenn sie nicht wollen, können sie auch ganz schön bockig sein!

Tja, mein Bruch hat mich erstmals so richtig lahmgelegt. Wochenlang war ich an Krücken und konnte kaum etwas schlaues machen. Für ein Bewegungsmensch wie mich der absolute Horror! Ich wusste aber schon da: Im April wollte ich aufs Surfbrett, koste es was es wolle! Also wurde ich zur Musterpatientin in der Physiotherapie…

Wandering around with lamas in the winterwonderland of Tirol. 😊

Ein von Sarah Althaus (@rapunzelwillraus) gepostetes Foto am

Hier gehts zum Artikel über das Lamatrekking in Tirol.

Februar

Dies war wohl der einzig wirklich ruhige Monat in meinem Jahr. Ich hatte Schonzeit und war oft in der Therapie und habe die kommenden Reisen geplant. Natürlich konnte ich es mir aber nicht nehmen lassen, die Gegend vor meiner Haustüre zu erkunden. Der Februar hat uns in der Schweiz mit schönem Wetter verwöhnt und direkt vor meiner Haustüre hat es schon auch mal so ausgesehen:

März

Im dritten Monat des 2016 stand auch schon wieder ein Städtetrip an. Ich will zukünftig den Norden etwas besser kennenlernen, also ging es erstmals nach Kopenhagen. Schon viel Gutes hatte ich über die stylische Stadt gehört und so war ich gespannt.

Kopenhagen vermag wirklich zu begeistern, aber leider war Petrus nicht auf unserer Seite und es hat wie aus Kübeln geschüttet. Wir sind aber natürlich anpassungsfähig und haben kurzerhand ein Regenprogramm zusammengestellt. Besonders cool ist Kopenhagen als Destination auch, weil man nur eine halbe Stunde Zug fahren muss (über eine Brücke über das Meer….) und schon ist man in Malmö, Schweden.

What a nice city Copenhagen is!

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Was man in Kopenhagen an einem Regentag so alles machen kann: Hier gibts meine Tipps.

April

Im April sind zwei spannende Trips angestanden. Ich habe Vilnius, die Hauptstadt Litauens kennengelernt. Noch nie war ich in dieser Gegend unterwegs und umso neugieriger war ich, was sie alles zu bieten hatte. Und ich war positiv überrascht! Fürs 2017 habe ich mir Estland und Lettland auch noch auf den Radar gesetzt.

Aber am wichtigsten war mein Surftrip nach Portugal. Ich flog nach Lissabon und es war wunderbar, wieder in der wunderschönen Stadt zu sein. Es zog mich aber weiter in den Süden in die Algarve, wo ich das TSE Surfcamp besucht habe. Hier habe ich meine Surfkenntnisse verbessert und es endlich ins Line-Up geschafft. Ich war noch weit entfernt vom richtigen Surfen, aber ohne dieses Surfcamp und dank den supertollen Lehrern dort, wäre ich heute nicht da, wo ich jetzt bin.

Surfing Algarve… ❤

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Willst du auch zum Surfen nach Portugal? Na dann ab nach Lagos…

Mai

Im Frühjahr durfte ich endlich, endlich einmal die Nordsee besuchen. Kennst du das Gefühl etwas vermisst zu haben, ohne es zu wissen? So ist es mir mit den Inseln Norderney und Juist ergangen. Kaum dort angekommen wusste ich: Hier gefällt es mir so richtig gut! Die Nordsee hat einfach das gewisse Etwas. Und diesen etwas rauen Charme. Und dann die Seehunde! Einfach unglaublich!

Für mich sind die Inseln in der Nordsee auch ein perfekter Platz, um etwas raus zu kommen, ohne gleich ans andere Ende der Welt zu reisen. Die Uhren ticken etwas anders und die Natur ist einfach unglaublich. Ein perfekter Platz um so richtig auszuspannen!

Norderney – like a dream.

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Wer mehr über die Nordsee wissen will: Hier gehts nach Juist und Norderney.

Juni 

Der Juni stand dann wieder ganz im Zeichen der Schweiz. Auch hier sollte es endlich ein erstes Mal geben: Das erste Mal Zermatt. Ich wollte das Matterhorn sehen! Aber nicht nur das, denn meine Reise nach Zermatt sollte es in sich haben. Mit einem sportlichen Programm von Gleitschirmfliegen, Klettersteig und ganz viel Wandern, konnte ich mich kaum satt fotografieren. Ja, das gibt es! Aber Zermatt macht es einem ja auch einfach, mit all diesen wundervollen Sujets!

Das Wochenende in Zermatt hat mir wieder einmal gezeigt, wie wunderschön die Schweiz eigentlich ist. Meine Touren durch die Bergwelt habe ich in vollen Zügen genossen, ebenso wie meinen ersten Gleitschirmflug und die Begehung der Klettersteigs.

At the Stellisee in Zermatt. No more words needed, right?

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Hast du auch eine Reise nach Zermatt geplant? Dann hätte ich da ein paar Ideen…

Juli

Aber ich sollte gleich bei den Entdeckungen bleiben, mitten im Sommer ging es nämlich genau so weiter. Auf in unentdeckte Länder! Na ja, nicht unentdeckt, aber neue auf meiner Reiseweltkarte: Serbien sollte es werden.

Das Ziel haben wir per Zufall ausgewählt. Der Balkan sollte es sein, aber wohin genau, sollte die beste Flugverbindung entscheiden. Erst als ich versucht habe die Reise etwas zu planen, habe ich realisiert, dass es kaum Informationen zu Serbien als Reiseland gibt. Das sollte sich also ändern und ich habe gleich selber einen Reiseguide zum Land erstellt. Serbien hat es nämlich in sich! Es lohnt sich total, das Land zu bereisen. Oder was meinst du hierzu?

As I told you already: Serbia is beautiful!

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Tipps und Tricks für deine Reise nach Serbien findest du in diesem Reiseguide.

August

Ganz besonders schön ist die Schweiz auch mitten im Sommer, wenn all die Berge erklimmt werden und eine wunderbare Fernsicht genossen werden kann. So habe ich das Tessin wieder entdeckt oder eine Wanderung auf das Augstmatthorn unternommen.

In amerikanischen Medien habe ich lustigerweise schon vieles über den Trail auf dem Hardergrat oberhalb von Interlaken gelesen. Im Ausland scheint dieser Weg ein Ding zu sein und als etwas „was man gemacht haben muss“, wenn man in der Schweiz ist. Da dieser Trail ganz nahe von mir liegt, musste ich es also auch mal ausprobieren. Die Wanderung entlang des Hardergrats zum Augstmatthorn ist der Wahnsinn, die Ausblicke sind einfach traumhaft. Ich sage nur: unbedingt nachmachen!

September

Irgendwie war 2016 ein Entdeckerjahr und ich sollte einiges kennenlernen, wovon ich schon lange geträumt hatte. Dazu gehörte auch Japan. Im September sollte es losgehen, einmal mehr in unentdeckte Gebiete.

Bei einer Reise nach Japan gehören im Vorfeld viele Klischees und auch ein bisschen Angstmacherei dazu. Dies insofern, weil die Meinung vorherrscht, dass Japan schwierig zu bereisen sein, die kulturellen Hindernisse, die Sprachbarrieren…. Aber das Schöne am Reisen ist ja, dass sich solche Vorurteile ausräumen lassen. Denn: Ich habe genau die gegenteilige Erfahrung gemacht! Japan ist tatsächlich einfach zu bereisen und nichts sollte dich von einer Reise ins Land der aufgehenden Sonne abhalten lassen.

Beeindruckt hat mich auch die Vielseitigkeit Japans. Von schneebedeckten Gipfeln, über quirlige Mega-Cities bis hin zu tollen Surfspots – es gibt vieles zu erleben!


Was du vor deiner Japan Reise wissen musst, gibt es hier nachzulesen.

Oktober

Dieses Jahr ist bei mir auch im Zeichen der Fotografie gestanden. Ich habe mir eine neue Kamera gekauft, verschiedene Objektive und habe das Fotografieren in Kursen neu gelernt und vertieft. Ich liebe das Fotografieren und schon als Kind bin ich mit Kamera rumgerannt und habe alle damit genervt, dass ich sie ablichten wollte.

Mittlerweile reise ich auch mal einfach nur so zum Fotografieren rum. So auch an einem Sonntag Morgen, wo ich zum Blausee gereist bin, um dort die Morgenstimmung einzufangen. Was mich am Fotografieren beeindruckt, ist die Detailtreue. Wenn ich gezielt am Bilder machen bin, sehe ich mir die Umgebung ganz anders an. Ich bemerke Sachen, die ich sonst wohl übersehen hätte und freue mich an Details, die ich aufs Bild bringen kann. Und so entstand dann auch eines meiner Lieblingsbilder…

Feel the nature! Get up early, go out, enjoy! It’s beautiful out there!

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November

Die beiden letzten Monate des Jahres sollten noch mal richtig reiseintensiv werden. Es ging wieder nach Portugal, aber diesmal nicht aufs Festland, sondern nach Madeira. Ich liebe Inseln und mitten im Atlantik ein Stück Europa kennen zu lernen, fühlte sich irgendwie spannend an. Die Insel ist tatsächlich schön zum entdecken und genau das richtige für Outdoor-Liebhaber. Und natürlich habe ich auch hier fotografiert bis zum Abwinken….

The colors of Madeira

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 Auch Lust auf Madeira?

Dezember

Und als wäre im Dezember nicht schon genug los, standen nochmals zwei Trips an. Nur kurz über die Grenze gehüpft, habe ich das Montafon unsicher gemacht und bin mit meinem Snowboard die Pisten runtergeflitzt. Hach, Österreich ist einfach toll und bietet so vieles! Ganz besonders aber beeindruckt mich immer wieder die Gastfreundschaft. Unvergleichlich in Österreich!

Und Hauptsache ich stehe auf irgend einem Brett, gabs noch den letzten Surftrip des Jahres und ich bin seit 15 Jahren wieder einmal nach Marokko gereist! War das ein Wiedersehen! Ich habe Marrakesch und Taghazout besucht und gleich beschlossen, dass ich sofort wieder hin will. Der nächste Besuch ist schon in Planung…

The doors of Marrakech. Simply amazing, right?

Ein von Sarah Althaus (@rapunzelwillraus) gepostetes Foto am


2016 war ein intensives Jahr, beruflich wie auch privat. Ich habe mich stark weiterentwickelt, vieles gelernt und einige interessante Feststellungen gemacht. Und: Ich habe mir eine Homebase geschaffen. Ich bin wieder ganz in der Schweiz angekommen, ich habe ein Zuhause, meine eigenen vier Wände und zur Zeit ist es wunderschön, die Welt von hier aus zu entdecken.

Alles hat seine Zeit im Leben. Irgendwann muss ich wieder los und die Welt nomadisch erleben. Jetzt aber ist es wunderschön, die Welt von der Schweiz aus zu entdecken. Ich freue mich auf 2017! Weil das Leben ein Abenteuer ist, weil es nicht vorhersehbar ist und weil ich Überraschungen mag.

Ach ja, was ich noch fragen wollte: Folgst du mir schon auf Instagram? Da gibts nämlich täglich neue Bilder aus meinem Leben, von meinen Reisen. Du findest mich hier….

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